Kerzenlicht-Mahnwache in Düsseldorf fordert Ende aller Kriege und mehr Diplomatie
Klaus-Michael JopichKerzenlicht-Mahnwache in Düsseldorf fordert Ende aller Kriege und mehr Diplomatie
Bei einer Kerzenlicht-Mahnwache für den Frieden versammelten sich am Montagabend etwa 100 Menschen in Düsseldorf. Die Veranstaltung wurde vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und der örtlichen evangelischen Kirche organisiert und forderte ein Ende der globalen Konflikte. Das kalte, feuchte Wetter dürfte die Teilnehmerzahl niedriger ausfallen lassen als erwartet.
Die Mahnwache war bereits lange vor der Bekanntgabe der jüngsten Friedensvorschläge der USA geplant worden. Die Teilnehmenden kamen mit Kerzen zusammen, um gegen alle Kriege zu protestieren – mit besonderem Fokus auf Russlands anhaltenden Angriffskrieg gegen die Ukraine. Redner betonten, dass dauerhafter Frieden nicht durch die Aufrüstung von Waffenarsenalen erreicht werden könne.
Vor der Veranstaltung waren keine konkreten Organisatoren öffentlich benannt worden. Doch der DGB und die evangelische Kirche bestätigten im Nachhinein ihre Rolle bei der Koordination der Kundgebung. Die Anwesenden standen schweigend beisammen und hielten Kerzen als Symbol der Hoffnung auf Diplomatie statt Gewalt.
Die Mahnwache unterstrich die Forderung nach gewaltfreien Lösungen für internationale Konflikte. Die Veranstalter machten deutlich, dass sie militärische Eskalation als Weg zum Frieden ablehnen. Trotz der überschaubaren Teilnehmerzahl hielt die Kundgebung das Thema Frieden präsent in der öffentlichen Debatte.