Kita-Kinder und Polizei stoppen Raser mit kreativer Aktion für mehr Verkehrssicherheit
Hans-Gerd JunkKita-Kinder und Polizei stoppen Raser mit kreativer Aktion für mehr Verkehrssicherheit
Bei einer aktuellen Verkehrssicherheitsaktion haben Kinder aus einer Kita gemeinsam mit der Polizei Autofahrer an die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen erinnert. Die Veranstaltung fand in der Nähe ihrer Einrichtung statt, wo Beamte und die jungen Teilnehmer gemeinsam für sicherere Fahrgewohnheiten warben. Ziel war es, das Bewusstsein für die Gefahren von Rasen – insbesondere in Bereichen mit starkem Kinderverkehr – zu schärfen.
Die Aktion lief zwischen 9:30 und 11:30 Uhr in einer ausgewiesenen 30-km/h-Zone vor dem Kindergarten. Die Kinder unterstützten Beamte der Polizeistation Buchholz bei der Geschwindigkeitskontrolle und sprachen Fahrer direkt an. Wer sich an die Vorgabe hielt, erhielt eine erdbeerförmige Karte, während Raser eine zitronengelbe überreicht bekamen.
Im Rahmen der Aktion gingen die Kinder zu angehaltenen Fahrzeugen, um den Autofahrern persönlich zu erklären, warum langsameres Fahren in der Nähe von Schulen und Kitas so wichtig ist. Die Polizei betonte, dass bereits eine geringe Verringerung der Geschwindigkeit Unfälle verhindern und in diesen sensiblen Bereichen Leben retten könne.
Die Duisburger Polizei hob hervor, dass sie durch direkte Ansprache auf Prävention setzt. Die Veranstaltung unterstrich, dass Verkehrssicherheit eine gemeinsame Verantwortung aller Verkehrsteilnehmer ist. Gleichzeitig zeigte sie, wie die Einbindung von Kindern in solche Kampagnen bei Autofahrern einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen kann.






