Kofferdiebstahl am Bielefelder Hauptbahnhof eskaliert mit unerwarteten Folgen
Egbert PeukertKofferdiebstahl am Bielefelder Hauptbahnhof eskaliert mit unerwarteten Folgen
Diebstahl am Bielefelder Hauptbahnhof führt zu rechtlichen Konsequenzen
Ein Diebstahl am Dienstagmorgen am Bielefelder Hauptbahnhof zog weitere juristische Folgen nach sich. Ein 23-jähriger Deutscher entwendete einem 27-jährigen Marokkaner einen Koffer. Die Überwachungskameras zeichneten auf, wie der Verdächtige Kleidungsstücke aus der Tasche nahm, bevor er den Bahnhof verließ.
Das Opfer stellte den Dieb gemeinsam mit Zeugen zur Rede, woraufhin es zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung kam. Die Bundespolizei griff ein, um den Streit zu beenden. Der gestohlene Koffer wurde später an den Besitzer zurückgegeben, der Verdächtige wurde wegen Diebstahls angeklagt.
Die Ermittlungen ergaben, dass weder das Opfer noch ein 25-jähriger marokkanischer Zeuge über gültige Aufenthaltstitel verfügten. Gegen beide wurden Strafverfahren wegen illegalen Aufenthalts eingeleitet. Der Zeuge, nach dem in Spanien und Frankreich gefahndet wird, wurde zur weiteren Sachverhaltsklärung in die Bielefelder Polizeidirektion gebracht. Das Opfer wurde vorläufig auf freien Fuß gesetzt, muss sich jedoch bei den Behörden melden.
Während dem Verdächtigen Diebstahl vorgeworfen wird, müssen sich sowohl das Opfer als auch der Zeuge nun wegen ihres Aufenthaltsstatus verantworten. Der Zeuge bleibt vorerst in Gewahrsam, da weitere Ermittlungen im Zusammenhang mit internationalen Haftbefehlen anstehen.






