Köln verschärft Sicherheitsregeln für den Straßenkarneval im Februar
Klaus-Michael JopichZugangsbeschränkungen und Glasverbote: Köln bereitet sich auf den Straßenkarneval vor - Köln verschärft Sicherheitsregeln für den Straßenkarneval im Februar
Köln bereitet sich mit strengeren Sicherheitsregeln auf den Straßenkarneval vor
Vom 12. bis 18. Februar wird Köln seinen jährlichen Straßenkarneval feiern – diesmal mit verschärften Sicherheitsvorkehrungen. In zentralen Stadtteilen gelten dann Zutrittsbeschränkungen, ein Glasverbot und verstärkte Polizeistreifen. Die Maßnahmen kommen zustande, da die Stadt mit über einer Million Besuchern während der Feierlichkeiten rechnet.
Im vergangenen Jahr lockte der Karneval rund 1,2 Millionen Menschen in belebte Viertel wie das Zülpicher Viertel, die Altstadt und die Südstadt. Allein am Rosenmontag strömten laut Schätzungen der Stadt und des Festausschusses fast 800.000 Jecken auf die Straßen.
Der Karneval beginnt am Weiberfastnacht (12. Februar) und endet am Aschermittwoch (18. Februar). Im traditionell stark frequentierten Zülpicher Viertel dürfen nur noch Einsatzfahrzeuge und Anwohner mit gültigem Ausweis die Kontrollpunkte passieren. Das Viertel wird abgesperrt, um den Fußgängerverkehr zu steuern und Überfüllung zu verhindern.
In den Zülpicher Viertel, dem Grüngürtel und der Altstadt gilt ein striktes Glasverbot. In der Südstadt wird ebenfalls dazu aufgerufen, freiwillig auf Glasflaschen zu verzichten. Um Müll zu reduzieren, stellt die Stadt in stark besuchten Bereichen zusätzliche mobile Toiletten, Abfalleimer und Glascontainer auf.
Die Sicherheitsvorkehrungen wurden aufgrund veränderter Besucherströme ausgeweitet. Rund 400 Mitarbeiter des Kölner Ordnungsamts werden im Einsatz sein, unterstützt von Hunderten weiteren Kräften anderer Dienststellen. Ziel ist es, die Feiern sicher zu gestalten, ohne den Spaß der Gäste zu beeinträchtigen.
Die neuen Regeln spiegeln Kölns Bemühungen wider, Tradition und öffentliche Sicherheit in Einklang zu bringen. Anwohner und Besucher müssen sich in den ausgewiesenen Zonen an die Zutrittsbeschränkungen und Glasverbote halten. Die Stadt betont, dass die Maßnahmen notwendig sind, um die erwarteten großen Menschenmengen während des Karnevals zu bewältigen.