05 March 2026, 15:54

Kölner Dom verlangt erstmals Eintrittsgeld von Touristen ab 2024

Der Eingang des Kölner Doms in Köln, Deutschland, mit detaillierten Schnitzereien, Skulpturen und einer großen Tür unten.

Eintrittspreis für Kölner Dom: Touristen müssen zahlen - Kölner Dom verlangt erstmals Eintrittsgeld von Touristen ab 2024

Kölner Dom führt erstmals Eintrittsgeld für Touristen ein

Der Kölner Dom, eine der bekanntesten historischen Stätten Deutschlands, wird künftig von Touristen erstmals eine Eintrittsgebühr verlangen. Die Kathedrale, die jährlich rund sechs Millionen Besucher anzieht, war seit ihrer Errichtung kostenlos zugänglich. Doch steigende Kosten zwingen die Verantwortlichen nun zu diesem Schritt.

Die Unterhaltskosten des Doms sind über die Jahre kontinuierlich gestiegen. Allein in diesem Jahr werden für Reparaturen und Instandhaltung voraussichtlich 16 Millionen Euro benötigt. Um Ausgaben zu senken, wurde die Zahl der Mitarbeiter in den Werkstätten bereits von 100 auf 85 reduziert.

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Die Entscheidung für ein Eintrittsgeld folgt auf jahrelange finanzielle Belastungen. Die genaue Höhe der Gebühr steht zwar noch nicht fest, doch in den kommenden Wochen soll der endgültige Preis bekannt gegeben werden. Gläubige, die an Gottesdiensten teilnehmen, bleiben weiterhin von der Gebühr befreit – Touristen müssen hingegen zahlen.

Der Kölner Dom, eine der bedeutendsten katholischen Kirchen weltweit, beherbergt die Reliquien der Heiligen Drei Könige. Mit seinen markanten Türmen und der gotischen Architektur zählt er zu den wichtigsten Wahrzeichen Deutschlands. Allerdings liegen keine verlässlichen Besucherzahlen der vergangenen fünf Jahre vor, die Aufschluss über mögliche Veränderungen geben könnten.

Ziel der neuen Gebühr ist es, die langfristige Erhaltung des Doms zu sichern. Die Verantwortlichen betonen, dass die Einnahmen direkt in Instandhaltung und Reparaturen fließen sollen. Die Änderung tritt in der zweiten Jahreshälfte in Kraft.