Kölner Kultur-Gottesdienst vereint Musik, Kunst und spirituelle Reflexion
Klaus-Michael JopichKölner Kultur-Gottesdienst vereint Musik, Kunst und spirituelle Reflexion
Ein einzigartiger Kultur-Gottesdienst in Köln verband Musik, Kunst und Besinnung
In Köln fand ein außergewöhnlicher Kultur-Gottesdienst statt, der Musik, Kunst und Reflexion auf besondere Weise vereinte. Die Veranstaltung brachte lokale Künstler:innen, Musiker:innen und religiöse Würdenträger:innen in einer ungewöhnlichen Zusammenarbeit zusammen. Organisiert wurde sie gemeinsam von der Rheinischen Philharmonie, dem Theater Köln und der Musikschule der Stadt Köln – als jüngstes Projekt einer Reihe kreativer Kooperationen, die das kulturelle Leben der Stadt bereichern.
Die Leitung des Gottesdienstes übernahmen Superintendent Rolf Stahl und Dekan Thomas Darscheid. Mitwirkende waren unter anderem Schauspieler:innen des Theaters, der Organist Joachim Aßmann sowie Mitglieder des Bundes Bildender Künstler Mittelrhein (BBK Mittelrhein). Professor Wolf-Andreas Liebert hielt einen Vortrag, in dem er das Wortspiel "ersöchpferisch" erläuterte – eine sprachliche Verbindung von Kreativität und Selbstverwirklichung.
Im Inneren der Kirche setzte sich Barbara Gröbls Installation "Mensch" mit den Widersprüchlichkeit des menschlichen Daseins auseinander. Im Anschluss an den Gottesdienst begaben sich die Besucher:innen ins Künstlerhaus Metternich, wo die Eröffnung einer BBK-Ausstellung stattfand. Die gezeigten Werke sind dort noch bis Sonntag, den 15. März 2026, zu sehen.
Die Veranstaltung steht in einer fünfjährigen Tradition wachsender Zusammenarbeit zwischen Kölner Kultureinrichtungen. Seit 2021 realisierten sie gemeinsame Projekte wie das Rhein-Festival 2023, inszenierten 2024/25 studentische Koproduktionen und starteten 2025 das Projekt KulturBrückeKöln**. Diese Initiativen vernetzen orchestrale Aufführungen, Theater und interdisziplinäre Formate in der gesamten Stadt.
Der Gottesdienst unterstrich die vertiefte kulturelle Verbundenheit Kölns zwischen Musik, Theater und bildender Kunst. Die Kooperation spiegelt einen größeren Trend wider, bei dem die Rheinische Philharmonie, das Theater Köln und die städtische Musikschule zunehmend gemeinsame Projekte verwirklichen. Die Ausstellung im Künstlerhaus Metternich bleibt fast ein Jahr lang geöffnet und bietet weitere Gelegenheiten, sich mit den Kunstwerken auseinanderzusetzen.






