19 January 2026, 10:40

Krefeld: 69 Jobs fallen weg – doch das Werk soll eine neue Zukunft bekommen

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer Fabrikszene bei Cadillac Steel Works, das Arbeiter bei der Bedienung einer großen Maschine zeigt, umgeben von Leitern und Stäben.

Krefeld: 69 Jobs fallen weg – doch das Werk soll eine neue Zukunft bekommen

Am Standort Krefeld der CoFo PWK GmbH stehen im Rahmen des laufenden Insolvenzverfahrens erhebliche Stellenstreichungen bevor. Von den 300 Beschäftigten werden 69 ihre Arbeitsplätze verlieren, doch der vorläufige Insolvenzverwalter zeigt sich optimistisch in Bezug auf die neue Zukunft des Werks. Heute soll in einer Betriebsratssitzung über die Entlassungen beraten werden.

Die Kündigungen betreffen Mitarbeiter aller Altersgruppen – von älteren Arbeitnehmern kurz vor der Rente bis hin zu jüngeren Kollegen. Nach den Insolvenzregeln sind die Kündigungsfristen auf maximal drei Monate begrenzt, unabhängig von der Betriebszugehörigkeit. Man bemüht sich, den Prozess für die Betroffenen so fair wie möglich zu gestalten.

Der Betriebsrat und die Gewerkschaft IG Metall haben bereits Kontakt zur Bundesagentur für Arbeit aufgenommen, um Unterstützungsmöglichkeiten zu prüfen. Zudem sollen Transfergesellschaften genutzt werden, um den Beschäftigten den Übergang zu erleichtern und direkte Arbeitslosigkeit zu vermeiden, während sie nach neuen Stellen suchen. Gleichzeitig sucht der Insolvenzverwalter aktiv nach einem Investor, der den langfristigen Erhalt des Standorts sichern könnte. Trotz der Stellenabbaumaßnahmen sieht er im Werk Krefeld weiterhin großes Potenzial. Im Mittelpunkt steht eine nachhaltige Lösung, die den Betrieb aufrechterhält und gleichzeitig die Bedürfnisse der entlassenen Mitarbeiter berücksichtigt.

Das Insolvenzverfahren hat schwierige Entscheidungen erzwungen, doch es werden Schritte unternommen, um die Folgen für die Belegschaft abzumildern. Während die Gespräche weiterlaufen und die Suche nach Investoren andauert, könnte die Zukunft des Werks noch gesichert werden. Das Ergebnis hängt von den Verhandlungen zwischen Insolvenzverwalter, Gewerkschaften und potenziellen Käufern ab.