Krefelds Eishockey-Stars kämpfen beim Benefizspiel für Vielfalt und gegen Rassismus
Hans-Gerd JunkKrefelds Eishockey-Stars kämpfen beim Benefizspiel für Vielfalt und gegen Rassismus
Wohltätigkeits-Eishockeyspiel in Krefeld: Ein Zeichen für Vielfalt und gegen Diskriminierung
Am 8. November 2023 findet in Krefeld ein Benefiz-Eishockeyspiel statt, das sich für mehr Vielfalt im Sport und gegen Diskriminierung einsetzt. Die von Hockey is Diversity organisierte Veranstaltung bringt ehemalige Stars auf das Eis und sammelt Spenden für Jugendförderprogramme. Dr. Martin Hyun, Gründer der Initiative, setzt sich seit Jahren gegen Rassismus im Eishockey ein – inspiriert von eigenen Erfahrungen während seiner aktiven Karriere.
Hyun, der als erster Spieler koreanischer Herkunft in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) spielte, gründete Hockey is Diversity, um Vorurteile im Sport zu bekämpfen. Seine Erlebnisse mit Rassismus während seiner Zeit in Krefeld veranlassten ihn, die ehrenamtlich getragene Organisation ins Leben zu rufen. Finanziert durch Spenden und Mitgliedschaften, unterstützt sie Projekte wie das Nachwuchsprogramm des KEV 81.
Beim anstehenden Benefizspiel werden bekannte Spieler wie Tino Boos, Mirko Lüdemann und Wolfgang „Bobby“ Fischer antreten. Der gesamte Erlös aus dem Ticketverkauf fließt direkt in die Arbeit von Hockey is Diversity und fördert Initiativen, die für mehr Inklusion – auf und neben dem Eis – sorgen. Tickets sind online unter www.hockeyisdiversity.de erhältlich.
Doch das Spiel dient nicht nur der Spendensammlung: Es soll auch eine Diskussion über Vielfalt im Eishockey und in der Gesellschaft anstoßen. Hyun und sein Team hoffen, dass die Veranstaltung mehr Menschen dazu motiviert, sich gegen Diskriminierung im Sport und darüber hinaus einzusetzen.
Am 8. November werden Fans, Spieler und Aktivisten für eine gemeinsame Sache zusammenkommen. Die Einnahmen sollen die Reichweite von Hockey is Diversity erweitern, darunter die Jugendarbeit in Krefeld. Die Organisatoren betonen, wie wichtig gemeinsames Handeln ist, um den Eishockeysport – und den Sport insgesamt – inklusiver zu gestalten.






