Kunst, Literatur und Wissenschaft feiern in der Bremer Landesvertretung Premierenabend
Martina SieringKunst, Literatur und Wissenschaft feiern in der Bremer Landesvertretung Premierenabend
Kultureller Abend in der Landesvertretung Bremen in Berlin vereint Kunst, Literatur und Wissenschaft
Am 1. Oktober 2025 brachte ein kultureller Abend in der Landesvertretung Bremen in Berlin Kunst, Literatur und Wissenschaft zusammen. Rund 100 Gäste besuchten die Veranstaltung, die eine Ausstellungseröffnung, eine Lesung und Präsentationen von drei aktuellen Stipendiaten des Bremer Förderprogramms umfasste. Das Programm unterstrich die Rolle des Ortes als Bindglied zwischen der Bremer Kreativszene und der Hauptstadt.
Den Auftakt bildete die Eröffnung der Ausstellung "A Tiersome Good Idea", die Werke von Anke Bär, Valeska Scholz und Jeff Hemmer zeigt. Ihre Arbeiten erkunden das Thema Tiere mit einer Mischung aus Humor und Reflexion. Die Schau ist Teil der Reihe "Twogether – herausragende Satzzeichen", in der zuvor bereits Künstlerinnen wie Lisa Schulze, Marie Lukin, Tamar Inderbitzin, Anna Reutinger und Marie Letkowski ausgestellt haben.
Neben der Ausstellung präsentierten drei Geförderte des Bremer Stipendienprogramms ihre aktuellen Projekte: Will Gmehling stellte ein neues Kinderbuch vor, Sarah von Lüttichau sprach über ihre Forschung zu menschlichen Verbindungen, und Jeff Hemmer zeigte Arbeiten mit Fokus auf städtische Umgebungen. Das von der Senatorin für Kultur verliehene Stipendium unterstützt Künstlerinnen und Künstler unter anderem durch Initiativen wie das "Artist-in-Residence"-Programm, das Arbeitsaufenthalte in der Berliner Vertretung ermöglicht.
Staatsrätin Nancy Böhning betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung der Landesvertretung Bremen als kulturelle Brücke. Die Ausstellung bleibt bis zum 19. Dezember 2025 geöffnet und ist nach vorheriger Anmeldung kostenlos zugänglich.
Die Veranstaltung verband bildende Kunst, Lesungen und wissenschaftliche Präsentationen in einem abwechslungsreichen Programm. "A Tiersome Good Idea" kann fast drei Monate lang öffentlich besichtigt werden, während die Stipendiaten ihre Projekte weiterverfolgen. Die Landesvertretung Bremen bleibt damit eine Plattform für den kreativen Austausch zwischen den beiden Städten.






