Langenfeld saniert zwei marode Brücken – monatelange Einschränkungen drohen
Hans-Gerd JunkLangenfeld saniert zwei marode Brücken – monatelange Einschränkungen drohen
Große Brückensanierung in Langenfeld startet noch diesen Monat
Ende Februar beginnen in Langenfeld umfangreiche Sanierungsarbeiten an zwei wichtigen Brücken über die Bahnstrecke Köln–Düsseldorf. Den Auftakt bildet am 23. Februar die Rodung von Bäumen – der erste Schritt eines auf zwölf Monate angelegten Bauvorhabens. Beide Brücken, die im Besitz des Landes sind, müssen aufgrund von strukturellen Schäden ersetzt werden.
Wie Straßen.NRW mitteilte, beginnen die Vorbereitungsarbeiten mit der Fällung von Bäumen im Bereich der Brücken an der Knipprather Straße (L402) und der Berghausener Straße (L353). Die Rodungen sollen voraussichtlich bis zum 28. Februar andauern. Während dieser Phase stehen einige Parkplätze an der Park-and-Ride-Anlage am S-Bahnhof Berghausener Straße nicht zur Verfügung.
Zudem wird die Straße Am Galgendriesch in der Nähe des Bahnhofs Knipprather Straße vorübergehend gesperrt; ausgeschilderte Umleitungen weisen Autofahrer auf Alternativrouten hin. Die eigentlichen Bauarbeiten an der Knipprather-Straße-Brücke sind von Mai 2026 bis Februar 2027 geplant. Anschließend verlagert sich die Baustelle zur Brücke der Berghausener Straße.
Das gesamte Projekt – inklusive der Vorarbeiten – soll bis Februar 2027 abgeschlossen sein. Allerdings könnte sich der Zeitplan für die ersten Einschränkungen je nach Baufortschritt oder unvorhergesehenen Verzögerungen noch ändern.
Die Erneuerung beider Brücken wird etwa ein Jahr in Anspruch nehmen, wobei erste sichtbare Veränderungen bereits Ende Februar zu erwarten sind. Straßen- und Parkplatzsperrungen bleiben während der Rodungsphase bestehen. Nach Abschluss der Arbeiten ersetzen die neuen Bauwerke die derzeit beschädigten Brücken über die Eisenbahnstrecke.






