Lünen-Süd diskutiert über Vermüllung, Vandalismus und leerstehende Schulgebäude
Egbert PeukertLünen-Süd diskutiert über Vermüllung, Vandalismus und leerstehende Schulgebäude
Runder Tisch in Lünen-Süd: Bürger, Politiker und Stadtverwaltung im Dialog
Am 12. Februar kamen beim jüngsten Runden Tisch in Lünen-Süd Anwohner, Politiker und Vertreter der Stadtverwaltung zusammen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen lokale Probleme – von Vermüllung und Vandalismus bis hin zur Zukunft leerstehender Schulgebäude. Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg nahm als Teil ihrer fortlaufenden Reihe "Nachbarschaftsdialoge" an der Diskussion teil.
Besonders drängend war das Thema Vermüllung, zu dem das Ordnungsamt zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung vorgetragen hatte. Als mögliche Lösung wurde die anstehende Aufräumaktion "Mein sauberes Lünen" hervorgehoben, die dem Problem entgegenwirken soll.
Auch die Vandalenakte am Pumptrack für Fahrräder sorgte für Gesprächsbedarf. Der projektbegleitende Ausschuss sicherte zu, Jugendinitiativen zu unterstützen und gemeinsam mit der KKG-Schule sowie der aufsuchenden Jugendarbeit nach Lösungen zu suchen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Zukunft leerstehender Schulgebäude. Vertretende der Stadt verwiesen auf eine interne Arbeitsgruppe, die mögliche neue Nutzungen für die Immobilien prüft. Konkrete Angaben zur Anzahl der betroffenen Gebäude oder zu konkreten Plänen blieben jedoch aus.
Während der gesamten Veranstaltung wurde betont, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Bürgerschaft, Politik und Verwaltung für die Entwicklung des Stadtteils ist.
Der Runde Tisch endete mit dem Appell zu mehr Zusammenarbeit, um Lünen-Süd voranzubringen. Die geäußerten Sorgen der Anwohner zu Vermüllung, Vandalismus und ungenutzten Schulstandorten wurden dokumentiert; Folgemaßnahmen sind geplant. Die städtische Arbeitsgruppe wird in den kommenden Monaten weiter an Konzepten für die leerstehenden Gebäude arbeiten.






