MERIAN Reisefestival startet mit Highlights und kleinen Pannen in Wiesbaden
Hans-Gerd JunkMERIAN Reisefestival startet mit Highlights und kleinen Pannen in Wiesbaden
Das erste MERIAN Reisefestival startet mit gemischten Reaktionen
Am vergangenen Wochenende eröffnete das erste MERIAN Reisefestival seine Pforten im Rhein-Main Congress Center in Wiesbaden. Von Samstag bis Montag lockte die Veranstaltung mit Vorträgen, Reiseangeboten und regionalen Spezialitäten. Doch einige Besucher fragten sich, ob das Erlebnis den Eintrittspreis von 25 Euro pro Tag oder 60 Euro für ein Dreitages-Ticket wirklich wert war.
Der Weg zum Festival gestaltete sich zunächst schwierig: Noch um 10 Uhr am Eröffnungstag fehlten Hinweisschilder oder Banner am Eingang, sodass frühe Gäste vergeblich nach dem richtigen Weg suchten. Doch einmal drinnen, erwartete die Besucher eine Mischung aus kuratierten Reiseinhalten und Unterhaltung.
Das MERIAN-Magazin hatte ein dichtes Vortragsprogramm über drei Tage organisiert. Die Themen reichten von der heimischen Region Wiesbaden-Rheingau bis zu fernen Zielen wie Costa Rica, Afrika und Alaska. Abenteurer Jonas Deichmann berichtete von seinen Expeditionen, während Literaturkritiker Denis Scheck und Journalistin Anne-Dore Krohn eine unterhaltsame kulinarisch-literarische Revue über Berlin präsentierten.
Bei den Reiseangeboten lockten exklusive Fahrten mit dem Glacier Express. Ein Stand der Buchhandlung Angermann präsentierte Reiselektüre, wobei die MERIAN-Hefte für je 9,90 Euro erhältlich waren. Lokale Anbieter von Speisen und Getränken rundeten das Ambiente ab – wenn auch manche der Meinung waren, der Wiesbaden-Rheingau-Stand hätte die Attraktionen der Region noch stärker in den Vordergrund stellen können. Ein besonderer Höhepunkt war die Klangschalen-Demonstration von Schloss Freudenberg, die zum Publikumsmagneten wurde – besonders, als die Wiesbadener Weinkönigin spontan mit einstimmte und für Lacher sorgte.
Das Festival vereinte Vorträge, Reiseangebote und lokale Kultur unter einem Dach. Während einige Besucher das abwechslungsreiche Programm genossen, empfanden andere die hohen Ticketpreise als nicht ganz gerechtfertigt. Die Premiere hat auf jeden Fall eine Grundlage für künftige Veranstaltungen in Wiesbaden geschaffen.






