Mike Amiris Paris-Debüt: Glitzer, Gangster-Chic und ein emotionaler Familienmoment
Egbert PeukertMike Amiris Paris-Debüt: Glitzer, Gangster-Chic und ein emotionaler Familienmoment
Designer Mike Amiri präsentierte in Paris seine neueste Kollektion – inspiriert von der rauen Seite Los Angeles’
Seine Eltern, iranische Einwanderer, besuchten erstmals die Pariser Fashion Week, um seine Show mitzuerleben. Ein persönlicher Meilenstein für Amiri, denn sein Vater hatte seine Arbeit noch nie in der Stadt gesehen.
Die Schau eröffnete mit einem anthrazitfarbenen Anzug, angelehnt an American Gigolo. Amiri ließ sich auch von Filmfiguren wie Ryan Goslings Charakter in Drive leiten und prägte damit den dunklen, filmischen Ton der Show.
Seine Entwürfe zeigten drapierte Jacken, die durch scharf geschnittene Schulterpartien und hochtaillierte Hosen ersetzt wurden. Irisierende Stoffe verleihen einen schimmernden Akzent, während Python-Muster-Hosen und Zebra-Strickteile markante Texturen auf den Laufsteg brachten. Seidene Hemden, bis zum Bauchnabel offen getragen, unterstrichen Amiris spielerischen Stilansatz. Scherzhaft erklärte er seine Regel für offene Hemden: „Warum nicht einfach ein bisschen sexy sein?“
Premiere feierte auch seine erste Schmuckkollektion im Hochpreissegment. Sein Vater, so Amiri, sei eine prägende Inspirationsquelle – was die Anwesenheit der Familie bei der Show besonders bedeutsam machte.
Die Kollektion erkundete das zwielichtige Los Angeles durch kühne Stoffe und präzises Tailoring. Gleichzeitig spiegelte sie Amiris persönlichen Werdegang wider, den seine Familie hautnah miterlebte. Mit dem Debüt seiner Schmucklinie erweiterte er sein kreatives Spektrum ein weiteres Mal.
