23 December 2025, 04:44

Millionen-Topf für die Sanierung von Sportstätten

Ein Stadion mit Flutlicht, Eisengittern, Zuschauern, stehenden Personen, Werbetafeln, Anzeigetafeln, Überwachungskameras und dekorativen Fahnen.

Millionen-Topf für die Sanierung von Sportstätten

Millionen-Förderprogramm für die Sanierung von Sportanlagen

Teaser: Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ unterstützt Vorhaben von Gemeinden für Sportanlagen mit besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung. Für den Zeitraum 2025/2026 stehen Bundesmittel in Höhe von 333 Millionen Euro bereit.

19. Dezember 2025

Schlagwörter: Finanzen, Wirtschaft, Sport

Die Stadt Marl bewirbt sich um Bundesfördergelder zur Modernisierung ihrer maroden Sportanlagen. Die Kommune hat Anträge im Rahmen des nationalen Programms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ eingereicht. Bei Erfolg sollen die Mittel dringend notwendige Instandsetzungsarbeiten in Vereinen und öffentlichen Einrichtungen finanzieren.

Die Förderung stammt aus dem Bundesfonds „Infrastruktur und klimaneutrale Kommunen“, der für 2025/2026 insgesamt 333 Millionen Euro bereitstellt. Gefördert werden Projekte mit regionaler oder überregionaler Bedeutung – etwa die Sanierung von Turnhallen, Schwimmbädern, Sportplätzen, Umkleiden und Lagerräumen. Die Kommunen müssen Eigenmittel einbringen, doch der Bund übernimmt bis zu 75 Prozent der Kosten, sofern Haushaltsengpässe nachgewiesen werden.

Die Marlener Stadtverwaltung hat bereits mehrere Vorhaben vorgeschlagen, darunter die Aufwertung des Sportkomplexes der Willy-Brandt-Schule, den Einbau eines neuen Kunstrasens für den FC Marl sowie Sanierungsarbeiten im Bürgerbad Hüls. Vereine mit Fragen zum Verfahren können sich an das Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit ([email protected]) wenden. Sämtliche Anträge mussten bis zum 15. Januar 2026 digital beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) eingereicht werden. Die Marlener Projekte werden derzeit geprüft. Bewilligte Maßnahmen müssen bis Ende 2031 abgeschlossen sein.

Die Förderung könnte die dringend benötigte Modernisierung der Marler Sportinfrastruktur vorantreiben. Bei einer Bewilligung kommen die Mittel Schulen, Vereinen und der Öffentlichkeit zugute. Nun wartet die Stadt auf die Entscheidung über ihre Anträge.