Mönchengladbach investiert 43 Millionen Euro in Wohnraum und Infrastruktur bis 2027
Klaus-Michael JopichMönchengladbach investiert 43 Millionen Euro in Wohnraum und Infrastruktur bis 2027
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG) hat für das Jahr 2025 starke finanzielle Ergebnisse vorgelegt. Das Unternehmen erzielte einen Jahresüberschuss vor Steuern in Höhe von rund 7,6 Millionen Euro, darunter eine Dividende von 6,7 Millionen Euro von der NEW, sowie ein operatives Ergebnis von etwa einer Million Euro. Prägend für das Jahr waren bedeutende Investitionen und städtebauliche Projekte, die eine Phase des deutlichen Wachstums und der zukunftsorientierten Planung markieren.
Im Jahr 2025 bewilligte die EWMG insgesamt 43,2 Millionen Euro für Bau- und Sanierungsmaßnahmen, wobei der geförderte Wohnungsbau eine führende Rolle einnahm. Zu den zentralen Vorhaben zählten die Sanierung der Stadtteilbibliothek in Rheydt und des Rheydter Hauptbahnhofs sowie Infrastrukturprojekte wie die Wohnsiedlung Flipsenpesch, das Baugebiet REME Los 1 und das Projekt Maria Hilf Terrassen. Letzteres gehört zu den größten innerstädtischen Wohnbauinitiativen der Stadt und umfasst eine Mischung aus Mehrfamilienhäusern und Reihenhäusern.
Darüber hinaus tätigte das Unternehmen strategische Grundstückskäufe, darunter den Parkplatz an der Aachener Straße, der für eine mögliche Schulweiterung und Wohnbebauung vorgesehen ist. Weitere Ankäufe umfassten die Immobilien Hauptstraße 7–9 und Kirchplatz 5, die eine nachhaltige und zukunftsweisende Stadtentwicklung unterstützen sollen. Drei neue Wohngebiete – Gartenkamp in Hardt, Voigtshofer Allee in Wickrath und Frankenstraße in Bonnenbroich – sollen ab 2027 auf den Markt kommen und sich sowohl an private Bauherren als auch an Investoren richten.
Dr. Ulrich Schückhaus, der die EWMG seit über 17 Jahren geleitet hat, wird im Juli nach seiner letzten Jahrespressekonferenz in den Ruhestand treten. Claudia Schwan-Schmitz, Beigeordnete für Technische Angelegenheiten und Geschäftsführerin der EWMG, betonte die Bedeutung einer vorausschauenden, integrierten Stadtentwicklung für die Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Stabilität Mönchengladbachs.
Die Investitionen der EWMG beliefen sich 2025 auf insgesamt zehn Millionen Euro, mit einem klaren Fokus auf langfristiges Wachstum. Die Bewilligung von 43,2 Millionen Euro für Bauprojekte und die Erschließung neuer Wohngebiete unterstreichen das Engagement der Stadt für den Ausbau von Wohnraum und Infrastruktur. Diese Maßnahmen werden die städtische Landschaft Mönchengladbachs in den kommenden Jahren maßgeblich prägen.






