Mönchengladbachs Flughafen wird zum Hotspot für Luft- und Raumfahrtinnovationen

Klaus-Michael Jopich
Klaus-Michael Jopich
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Eine Zeichnung einer Fabrik mit einer großen zentralen Maschine, umgeben von verschiedenen Geräten, einem Wagen, einem Tisch, einem Stuhl, einer Tafel mit der Aufschrift "American Foundry Equipment Co, Indiana", Fenstern und Deckenlampen.Klaus-Michael Jopich

Mönchengladbachs Flughafen wird zum Hotspot für Luft- und Raumfahrtinnovationen

Flughafen Mönchengladbach entwickelt sich zum Zentrum für Luftfahrt- und Raumfahrtinnovation

Seit die Stadt 2018 die Betriebsführung übernommen hat, ist der Flughafen Mönchengladbach zu einem zentralen Standort für Luftfahrt- und Raumfahrttechnologie geworden. Mittlerweile sind dort 47 Unternehmen ansässig, die 829 Beschäftigte beschäftigen – ein Jobzuwachs von 43 Prozent. Ein kürzlicher Besuch einer Delegation unterstrich die Rolle des Flughafens als Drehscheibe für zukunftsweisende Technologien und innovative Industrieentwicklungen.

Die Delegation besuchte mehrere führende Unternehmen am Flughafen, um das wachsende Luftfahrtcluster zu erkunden. Bei der Rheinland Air Service GmbH (RAS), dem größten Arbeitgeber vor Ort, informierten sich die Gäste über die Flugzeuginstandhaltung und -überholung. RAS steht exemplarisch für das technische Know-how, das den Ruf des Flughafens als Luftfahrtdrehscheibe prägt.

Ein weiterer Halt war The Exploration Company (ehemals Thrustworks GmbH), wo der Fokus auf der additiven Fertigung hochleistungsfähiger Metallkomponenten lag. Das Unternehmen spezialisiert sich auf fortschrittliche Legierungen für die Luft- und Raumfahrt sowie Hochtechnologieanwendungen und plant nach der jüngsten Übernahme eine Expansion. Beide Firmen verdeutlichen die Innovationskraft und hochtechnologische Ausrichtung des Flughafens.

Staatssekretär Paul Höller bezeichnete den Flughafen Mönchengladbach als ein "Zukunftslabor" für die Luft- und Raumfahrtbranche, das ideale Bedingungen für das Branchenwachstum biete. Dr. Ulrich Schüchhaus, Geschäftsführer der Flughafen Mönchengladbach GmbH (MGL), betonte die strategische Lage und das klare Innovationsprofil des Standorts. Andreas Ungar, ebenfalls von der MGL, hob dessen Bedeutung für die Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze und die Prägung des nordrhein-westfälischen Luftfahrtsektors hervor.

Seit 2018 verzeichnet der Flughafen jährlich über 40.000 Flugbewegungen, unterstützt durch sechs Flugschulen und elf Simulatoren. Der Anstieg der Beschäftigtenzahlen und der Infrastruktur spiegelt seine wachsende Bedeutung in der Allgemeinen Luftfahrt und der Luftfahrtentwicklung wider.

Der Besuch unterstrich die Wandlung des Flughafens Mönchengladbach zu einem dynamischen Luftfahrtcluster. Mit 47 Unternehmen und fast 850 Mitarbeitenden zieht der Standort weiterhin Hochtechnologieunternehmen an und stärkt seine wirtschaftliche Strahlkraft. Der Fokus auf Innovation und Spitzenfertigung positioniert ihn als zentralen Akteur für die Luftfahrtzukunft der Region.

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