Mönchengladbachs Industriegebiet wird zum grünen Wirtschaftszentrum umgebaut
Hans-Gerd JunkMönchengladbachs Industriegebiet wird zum grünen Wirtschaftszentrum umgebaut
Mönchengladbach verwandelt das Industriegebiet an der Rheinstraße in ein modernes Wirtschaftszentrum
Das Vorhaben ist Teil des Nachhaltigen Gewerbeflächenkonzepts der Stadt sowie der Prioritätenliste für gewerbliche Entwicklungen. Es soll das Wirtschaftswachstum fördern und gleichzeitig ökologische Herausforderungen bewältigen.
Das Plangebiet erstreckt sich zwischen der Rheinstraße, der Schwalmstraße, der Hofstraße und der August-Monforts-Straße – direkt angrenzend an den Standort von GE Vernova. Das Unternehmen benötigt zusätzliche Flächen für seine Expansion und um seinen langfristigen Standort in der Stadt zu sichern. Zudem hängt das Projekt von der Verlegung des NEW-Busbetriebshofs auf das Gelände der ehemaligen Niederrhein-Kaserne an der Kaldenkirchener Straße ab.
Das Bebauungsplanverfahren „GE Rheinstraße“ schafft die rechtliche Grundlage für die Umgestaltung. Geplant ist ein Grün- und Freiflächenkorridor, der von der Schwalmstraße in Richtung Hardterbroicher Markt verläuft. Dieser soll Fuß- und Radwegeverbindungen sichern, den Hochwasserschutz verbessern und die Anpassung an den Klimawandel unterstützen.
Bürgermeister Felix Heinrichs unterstützt die Initiative nachdrücklich und betont ihre Bedeutung für die Entwicklung von Gewerbeflächen und den Erhalt von Arbeitsplätzen. Durch das Projekt sollen rund 390 bestehende Stellen gesichert und etwa 200 neue geschaffen werden. Zudem entstehen zusätzliche Flächen für ansiedlungsfähige Unternehmen.
Die Neugestaltung stärkt die lokale Beschäftigung und Wirtschaftskraft. Gleichzeitig werden Grünflächen integriert, um die Belastung des Kanalsystems zu verringern und die Widerstandsfähigkeit gegen Überschwemmungen zu erhöhen. Das Projekt fügt sich nahtlos in die übergeordnete Strategie Mönchengladbachs für ein nachhaltiges Stadtwachstum ein.
