24 January 2026, 08:35

Mord in Krefeld: Mitarbeiter ersticht Filialleiter von New Yorker 26-mal

Ein Foot Locker Store in einem Einkaufszentrum mit Glaswänden und -türen, Kleider an Bügeln, Schaufensterpuppen in Kleidern, Texttafeln, Deckenleuchten und andere Gegenstände.

Mord in Modekette: Angestellter gesteht - Mord in Krefeld: Mitarbeiter ersticht Filialleiter von New Yorker 26-mal

Ein 25-jähriger Mitarbeiter hat gestanden, seinen 41-jährigen Filialleiter in einem New-York-Geschäft in Krefeld 26-mal erstochen zu haben. Der Modehändler veröffentlichte eine Stellungnahme, in der er sich bestürzt über den tödlichen Angriff zeigte, der sich im Büro des Filialleiters ereignete.

Der Beschuldigte, ein afghanischer Staatsbürger, hatte seit drei Monaten auf Minijob-Basis in dem Laden gearbeitet. Vor der Tat verdiente er 13,50 Euro pro Stunde bei einer monatlichen Arbeitszeit von 42 Stunden. Bei seiner Vernehmung gab er an, der Angriff sei nach monatelangen Schikanen durch den Vorgesetzten erfolgt.

Ein vom Gericht bestellter Gutachter kam später zu dem Schluss, dass der Angeklagte an einer schweren psychischen Erkrankung leidet. Die Begutachtung deutet darauf hin, dass er zum Zeitpunkt der Tat vermutlich nicht schuldfähig war. Der Prozess läuft noch; die nächste Verhandlung ist für kommenden Mittwoch angesetzt. Falls der Mitarbeiter nach den Regeln der Sicherungsverwahrung verurteilt wird, droht ihm eine unbegrenzte Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung.

Der Fall hängt nun von der endgültigen Entscheidung des Gerichts zur Schuldfähigkeit ab. Das Urteil wird darüber entscheiden, ob der Angeklagte in eine langfristige psychiatrische Behandlung kommt. New Yorker hat sich über die anfängliche Bestürzungsäußerung hinaus nicht weiter geäußert.