27 December 2025, 00:39

Mordprozess in Bonn: Mann soll Partnerin mit Metzgermesser erstochen haben

Ein Anschlagbrett mit ein paar Notizen daran.

Mordprozess in Bonn: Mann soll Partnerin mit Metzgermesser erstochen haben

Ein 29-jähriger Mann steht in Bonn vor Gericht, angeklagt des mutmaßlichen Mordes an seiner 30-jährigen Partnerin in Troisdorf. Die Tat ereignete sich im Mai, als die Frau in ihrem Wohnhausflur mindestens zehnmal erstochen wurde. Dem Angeklagten droht bei einer Verurteilung eine mögliche lebenslange Freiheitsstrafe.

Der Prozess findet vor dem Bonner Schwurgericht statt, unter dem Vorsitz von Richter Jens Rausch. Ein Urteil wird erst für nächstes Jahr erwartet.

Der Angriff geschah an einem Samstagmorgen im Mai. Laut Staatsanwaltschaft erstach der Angeklagte seine Partnerin mehrfach mit einem Metzgermesser, das später in der gemeinsamen Wohnung sichergestellt wurde. Das Opfer, das unter einer schweren Sehbehinderung litt und fast blind war, konnte den Angriff weder sehen noch ahnen.

Nach der Tat alarmierte der Beschuldigte den Notruf. Die Frau wurde per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht, erlag dort jedoch ihren Verletzungen. Die Anklage wirft dem Mann Mord aus Heimtücke vor – ein Verbrechen, das bei Schuldspruch zwingend eine lebenslange Haftstrafe nach sich zieht. Das Motiv der Tat bleibt unklar. Der Prozess zieht sich weiter hin; die Verhandlungen werden voraussichtlich noch mehrere Monate dauern, bevor eine Entscheidung fällt.

Der Fall wird am Bonner Schwurgericht mit großer Aufmerksamkeit verfolgt, wo Richter Jens Rausch über das Urteil entscheiden wird. Bei einer Verurteilung droht dem Angeklagten eine lebenslange Haftstrafe. Die Verkündung des Urteils ist für 2025 vorgesehen.