Münsters Integrationsprojekt bringt Hunderten durch Sport, Recht und Berufsberatung neuen Halt
Martina SieringMünsters Integrationsprojekt bringt Hunderten durch Sport, Recht und Berufsberatung neuen Halt
Ein einjähriges Integrationspilotprojekt in Münster hat lokale Organisationen zusammengebracht, um Schulungen und Unterstützung in verschiedenen Bereichen anzubieten. Von Sport und Rechtskunde über Berufsberatung bis hin zu Verkehrssicherheit – die Initiative hat Hunderten Teilnehmenden durch strukturierte Programme und Workshops geholfen.
Das Projekt startete mit einem Schwerpunkt auf Sport und Werten. Der SC Preußen Münster und die Outlaw gGmbH mit ihrem "FANport" Münster veranstalteten drei Bewegungs- und Wertetrainings, an denen 42 Personen teilnahmen. Zudem organisierte der "FANport" etwa 30 Fußballtrainings und 20 allgemeine Sportprogramme.
Die Münsteraner Polizei trug mit sieben offenen Informationsveranstaltungen zum deutschen Rechtssystem bei, die jeweils zwischen 12 und 30 Interessierte anzogen. Darüber hinaus schulte sie Mitarbeiter der lokalen Einrichtung ZUE in Opferschutz.
Ein zentraler Baustein des Projekts war die Verkehrssicherheit. Der Verkehrssicherheitsrat Münster und die Polizei führten neun Fahrradsicherheitstrainings durch, an denen durchschnittlich 15 Personen pro Veranstaltung teilnahmen. Seit September fanden zudem vier Schulungen zur Fußgängersicherheit für Kinder und Jugendliche statt, jeweils mit rund 20 Teilnehmenden.
Auch die Berufsorientierung stand im Fokus. Die Bundesagentur für Arbeit Ahlen-Münster veranstaltete sechs Beratungstermine, die 125 Menschen erreichten. Die IHK Nord Westfalen und die Handwerkskammer Münster boten vier Berufsberatungsveranstaltungen an, an denen 74 Personen teilnahmen.
Die "Bauwerkstatt" des Gremmendorfer Zentrumsrats führte an vier Tagen praktische Workshops durch, die täglich etwa 12 Teilnehmende anzogen.
Nach einem Jahr hat das Pilotprojekt ein breites Spektrum an Schulungen und Unterstützungsangeboten bereitgestellt. Hunderte Menschen nahmen an Veranstaltungen zu Sport, Rechtskunde, Berufsberatung und Verkehrssicherheit teil. Durch den strukturierten Ansatz der Initiative konnten mehrere lokale Organisationen erfolgreich an der gemeindeübergreifenden Integrationsarbeit mitwirken.






