06 May 2026, 05:32

Münsters neues Quartier: Vom Starfish-Gelände zur grünen Mischnutzung

Eine detaillierte Stadtkarte, die einen zentralen grünen Bereich als geplanten Entwicklungsstandort markiert, mit umliegenden Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten.

Münsters neues Quartier: Vom Starfish-Gelände zur grünen Mischnutzung

Gemischtes Nutzungsprojekt soll Gelände der ehemaligen Diskothek „Starfish“ in Münster umgestalten

Auf dem ehemaligen Gelände der Diskothek Starfish in Münster entsteht ein vielseitiges Nutzungsprojekt: Der unter dem Titel „Bauplan Nr. 1015 ‚Liebigstraße / Metzgerstraße‘“ vorgestellte Entwurf sieht Gewerbeflächen, Labore und grüne öffentliche Freiräume vor. Die Pläne liegen nun bis Mitte November zur öffentlichen Einsichtnahme aus.

Das neue Quartier wird eine Mischung aus Ausstellungsflächen, Büros und Werkstätten bieten. Ergänzt wird das Angebot durch begrenzte Einzelhandels- und Gastronomiemöglichkeiten sowie Veranstaltungsorte. Bestehende Mieter in den aktuellen Gebäuden bleiben erhalten, um die Kontinuität für lokale Unternehmen zu gewährleisten.

Ein zentraler Schwerpunkt des Entwurfs liegt auf Nachhaltigkeit und Lebensqualität. Das Areal erhält eine autofreie Kernzone, um den Komfort für Fußgänger zu erhöhen. Hochwertige Außenbereiche, Innenhöfe und extensive Begrünung sollen das Umfeld aufwerten.

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Interessierte können die detaillierten Pläne im Verwaltungsgebäude am Marschiertor einsehen. Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags von 8 bis 12:30 Uhr und von 13:30 bis 16 Uhr, mittwochs zusätzlich bis 17 Uhr. Freitags stehen die Unterlagen von 8 bis 13 Uhr zur Verfügung. Alternativ sind die Pläne auch online über das zentrale Internetportal des Landes NRW abrufbar.

Die öffentliche Auslegungsfrist läuft vom 13. Oktober bis zum 21. November und gibt Anwohnern mehrere Wochen Zeit, die Vorschläge zu prüfen.

Ziel des Projekts ist es, auf dem ehemaligen Diskotheken-Gelände ein lebendiges, grünes und zugängliches Viertel zu schaffen. Durch die Kombination von Arbeitsräumen, öffentlichen Einrichtungen und einer fußgängerfreundlichen Gestaltung soll das Vorhaben sowohl Unternehmen als auch Anwohnern dienen. Die Bürgerbeteiligung ermöglicht es der Bevölkerung, die Pläne vor den endgültigen Entscheidungen zu begutachten.

Quelle