Neue Schornsteinfeger in NRW: Wer 2026 für Ihren Bezirk zuständig ist
Egbert PeukertNeue Schornsteinfeger in NRW: Wer 2026 für Ihren Bezirk zuständig ist
Zum 1. Januar 2026 stehen in Nordrhein-Westfalen Veränderungen in den Kehrbezirken des Auswärtigen Amts der Schornsteinfeger an. Durch Neubesetzungen, Pensionierungen und fortgeführte Amtszeiten verändern sich die Zuständigkeiten in mehreren Kreisen. Die Übergänge erfolgen auf Grundlage der landesweiten Vorschriften zu Heizungsüberprüfungen, Abgasanlagenwartung und Gebäudesicherheit.
Im Kreis Steinfurt übernimmt Daniel Brunsmann aus Heek zum Jahreswechsel Bezirk 17 des Auswärtigen Amts von seinem Vater Franz-Josef Brunsmann. Ingo Hüsing bleibt hingegen für Bezirk 46 verantwortlich, nachdem er sich erfolgreich um die Wiederbestellung beworben hat.
In Coesfeld löst Ralph Kröger den Schornsteinfeger in der NäheGuido Klöpper in Bezirk 22 ab, der Ende 2025 in den Ruhestand geht. Über einen möglichen Nachfolger liegen bisher keine öffentlichen Angaben vor, die Übergabe steht jedoch fest. Gelsenkirchen bekommt mit Sven Hansen einen neuen Bezirksschornsteinfeger für Bezirk 10. Er folgt auf Udo Schädlich, der das Amt seit 1996 innehatte und am 31. Dezember 2025 ausscheidet. Dirk Kerkhoff aus Raesfeld bleibt weiterhin für Bezirk 29 im Kreis Borken zuständig – ein Amt, das er seit 2019 ausübt. Auch Raphael Kockmann führt Bezirk 20 in Münster weiter, nachdem er sich erfolgreich neu beworben hat.
Philipp Esser, Leiter der Bezirksregierung Münster, und Andreas Marschan, Obermeister der Schornsteinfeger-Innung Münster, würdigten öffentlich die Beteiligten der Übergänge. Bezirksschornsteinfeger erfüllen hoheitliche Aufgaben, darunter die Überprüfung von Heizungsanlagen, die Führung von Abgasprotokollen und die Abnahme von Gebäuden. Ihre Arbeit leistet zudem einen Beitrag zum Klimaschutz, indem sie durch regelmäßige Kontrollen die CO₂-Emissionen reduzieren.
Die Änderungen treten am 1. Januar 2026 in Kraft. Sowohl neue als auch amtierende Schornsteinfeger sorgen dann für die Einhaltung der landesweiten Vorschriften. Mit Pensionierungen und Erstbestellungen verschieben sich die Verantwortlichkeiten in den Bezirken der Region. Die Rolle bleibt weiterhin entscheidend für Sicherheit, rechtliche Compliance und Umweltstandards.