07 June 2026, 18:19

Neuer Hochschulseelsorger in Köln kämpft gegen Studierendenstress und Wohnungsnot

Zwischen Wohnungsmangel und Mittagsmesse

Neuer Hochschulseelsorger in Köln kämpft gegen Studierendenstress und Wohnungsnot

Thorben Pollmann hat eine neue Aufgabe als Hochschulseelsorger in Köln übernommen. Die Position bringt frische Herausforderungen mit sich, da er Studierende in einer Zeit wachsender Sorgen um Wohnraum und finanzielle Belastungen begleiten wird. Er beschreibt diesen Schritt als einen aufregenden Neuanfang, der zahlreiche Möglichkeiten bietet, mit jungen Menschen in Kontakt zu treten.

Offiziell hat Pollmann seine Arbeit zu Beginn des Wintersemesters 2025/2026 aufgenommen. Mit großer Vorfreude möchte er Studierende kennenlernen und sich ihren alltäglichen Kämpfen widmen – von akademischem Stress bis zu persönlichen Schwierigkeiten. Eine seiner ersten Initiativen ist ein wöchentliches Mittagstreffen nach der Messe, jeden Dienstag um 12:15 Uhr in der Katholischen Hochschulgemeinde.

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Die Wohnungsnot in Köln hat rund 2.500 Studierende auf der Warteliste für einen Platz in einem Studentenwohnheim zurückgelassen. Einige sehen sich angesichts steigender Mieten und schrumpfender bezahlbarer Optionen sogar von Obdachlosigkeit bedroht. Wirtschaftliche Unsicherheit und der Klimawandel lasten zusätzlich schwer auf ihren Schultern und verstärken den Stress des Studienalltags.

Als Reaktion darauf bietet Pollmann über die Hochschulnetzwerke praktische und emotionale Unterstützung an. Er hilft Studierenden, finanzielle Engpässe zu bewältigen, indem er sie mit Hilfsangeboten vernetzt und Solidarität fördert. Sein Ansatz verbindet seelsorgerische Begleitung mit konkreter Hilfe, um sicherzustellen, dass niemand zurückgelassen wird.

Pollmanns Amtsantritt kommt zu einer kritischen Zeit für die Kölner Studierenden. Angesichts von Wohnungsmangel und wachsendem finanziellen Druck wird sein Wirken darauf abzielen, Stabilität und Halt zu geben. Wöchentliche Treffen und individuelle Beratung sollen in den kommenden Monaten eine stärkere und widerstandsfähigere Studierendengemeinschaft aufbauen.

Quelle