Neusser Restaurant führt No-Show-Gebühr ein – und hilft damit kranken Kindern
Klaus-Michael JopichNeusser Restaurant führt No-Show-Gebühr ein – und hilft damit kranken Kindern
Restaurant Drusushof in Neuss führt Gebühr für Nicht-Erscheinen ein
Das Restaurant Drusushof in Neuss hat eine neue Regelung eingeführt, um gegen "No-Shows" vorzugehen: Gäste, die ohne Absage nicht zu ihrer Reservierung erscheinen, müssen künftig 5 Euro pro leerem Platz zahlen. Mit dieser Maßnahme sollen ungenutzte Tischreservierungen reduziert und gleichzeitig ein lokales Hilfsprojekt unterstützt werden.
Inhaber Alexander Bliersbach betont, dass die Gebühr nur diejenigen trifft, die weder absagen noch auftauchen. Wer seine Reservierung rechtzeitig storniert, bleibt davon unberührt. Die meisten Stammgäste zeigen Verständnis für die Neuerung, nur vereinzelt gab es kritische Stimmen.
Sämtliche Einnahmen aus den No-Show-Gebühren fließen an die Schmetterlings-Initiative, eine Neusser Organisation, die Familien mit schwer kranken oder verstorbenen Kindern praktisch und emotional zur Seite steht. Bliersbach hofft, dass die Regelung auch die Bekanntheit der Initiative steigert.
Die Schmetterlings-Initiative begleitet und entlastet betroffene Familien in der Region. Zwar liegen keine genauen Zahlen vor, wie viele Haushalte derzeit unterstützt werden, doch die Arbeit der Organisation hängt maßgeblich von lokalen Spenden ab.
Die 5-Euro-Gebühr pro nicht genutztem Platz kommt nun direkt den Angeboten der Schmetterlings-Initiative zugute. Die meisten Stammgäste begrüßen die Regelung, die zu verantwortungsvolleren Reservierungen anregen soll. So sorgt das Restaurant dafür, dass ausgefallene Buchungen Familien in Not helfen.






