NRW-Pendler setzen 2024 weiterhin auf das Auto – doch es gibt Überraschungen
Klaus-Michael JopichRund fünf Millionen Pendler in NRW - NRW-Pendler setzen 2024 weiterhin auf das Auto – doch es gibt Überraschungen
Neue Zahlen zeigen, wie die Menschen in Nordrhein-Westfalen zur Arbeit pendeln. Im Jahr 2024 fuhren fast fünf Millionen Einwohner für ihren Job in eine andere Stadt – ein leichter Anstieg um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Entwicklung bei den berufsbedingten Fahrten bleibt damit stabil.
Die Mehrheit der Beschäftigten – 4,4 Millionen – lebte und arbeitete in derselben Kommune. Wer jedoch die Stadtgrenzen überschritt, nutzte meist das Auto: 68 Prozent fuhren mit dem Pkw zur Arbeit. Der öffentliche Nahverkehr machte 14 Prozent der Fahrten aus, während 10 Prozent mit dem Fahrrad unterwegs waren und 6 Prozent zu Fuß gingen.
Die meisten Pendler (69 Prozent) benötigten weniger als eine halbe Stunde für ihren Arbeitsweg. Doch 6 Prozent hatten täglich mehr als eine Stunde einfache Fahrtzeit. Die größten Pendlerknotenpunkte waren Köln, Düsseldorf und Essen, die zahlreiche Arbeitnehmer aus dem Umland anzogen.
Besonders auffällig war Holzwickede im Kreis Unna: Die Gemeinde verzeichnete den höchsten Anteil an Einpendlern. Die Daten verdeutlichen, wie unterschiedlich Verkehrsgewohnheiten und Pendelstrecken in der Region ausfallen.
Die aktuellen Zahlen bestätigen, dass das Auto für Berufspendler in Nordrhein-Westfalen nach wie vor das bevorzugte Verkehrsmittel bleibt. Da die meisten Fahrten unter 30 Minuten dauern, halten sich die Reisezeiten für viele in Grenzen. Dennoch deutet der stetige Anstieg des stadtübergreifenden Pendelns auf einen anhaltenden Bedarf an effizienten Verkehrsverbindungen hin.






