NRW-Polizei testet neues Einsatzkonzept für schnellere Reaktionszeiten in vier Kreisen
Martina SieringNRW-Polizei testet neues Einsatzkonzept für schnellere Reaktionszeiten in vier Kreisen
Ab März 2026 gibt es Änderungen bei den Polizeieinsätzen in vier Kreisen Nordrhein-Westfalens. Jüchen, Korschenbroich, Kaarst und Meerbusch nehmen an einem Pilotprojekt teil, das die Reaktionszeiten verbessern und die Effizienz steigern soll. Die Anpassungen zielen darauf ab, unnötige Fahrten zu reduzieren, ohne die lokale Bahnpräsenz zu verringern.
In der Testphase wird die Einsatzplanung der Streifenwagen in jedem Kreis zentralisiert. In Jüchen starten die Patrouillen künftig von Grevenbroich aus, während Kaarst als Standort für die Einsätze in Kaarst, Korschenbroich und Meerbusch dient. Trotz dieser Umstellung bleibt das aktuelle Maß an Polizeiverfügbarkeit in allen Gebieten erhalten.
Die örtlichen Polizeistationen – darunter auch die Dienststelle in Meerbusch an der Holbeinstraße – bleiben für die Bevölkerung geöffnet. Die Revierbeamten setzen ihre regulären Streifengänge in den Stadtteilen fort, sodass vertraute Gesichter weiterhin präsent sind. Die Neuerungen orientieren sich am bereits in Jüchen erprobten Modell, wo die zentrale Einsatzsteuerung die lokale Bahnpräsenz der Polizei nicht verringert hat. Im Mittelpunkt stehen schnellere Reaktionszeiten und effizientere Abläufe. Durch den Verzicht auf überflüssige Fahrten können Beamte schneller am Einsatzort sein. Die Behörden versichern, dass Hilfe und Erreichbarkeit während des Pilotprojekts unverändert bleiben.
Das neue System startet im März 2026 und betrifft vier Kreise. Die Streifen fahren dann von zentralen Standorten aus, doch die örtlichen Wachen und Revierbeamten bleiben aktiv. Ziel ist es, die Straßen durch schnellere Einsätze und eine kontinuierliche Bahnpräsenz sicherer zu machen.