NRW schaltet neues Zentrum gegen organisierte Kriminalität und Betrug frei

Egbert Peukert
Egbert Peukert
2 Min.
Eine bunte Karte der Strategischen Allianz Cyber Crime Working Group, umgeben von Logos und Namen verschiedener Organisationen in fetter schwarzer Schrift.Egbert Peukert

NRW schaltet neues Zentrum gegen organisierte Kriminalität und Betrug frei

Neues Koordinationszentrum in Nordrhein-Westfalen gegen organisierte und Wirtschaftskriminalität

In Nordrhein-Westfalen hat ein neues Koordinationszentrum seine Arbeit aufgenommen, um die Bekämpfung von organisierter und Wirtschaftskriminalität in den Kommunen zu stärken. Das Gemeinsame Koordinationszentrum (GeKo) soll den Informationsaustausch verbessern, Risikobewertungen vornehmen und die Strafverfolgung unterstützen. Die Initiative ist Teil einer breiter angelegten Strategie, um die regionale Zusammenarbeit gegen komplexe kriminelle Netzwerke zu intensivieren.

Das GeKo konzentriert sich auf zentrale Bereiche wie Banden- und Clankriminalität, Sozialbetrug, Menschenschmuggel und Geldwäsche. Zudem richtet es sich gegen Problemimmobilien, Scheinfirmen und Schleuserstrukturen. Durch die Bündelung von Fachwissen aus Gewerbeämtern, Außendienstmitarbeitern und Immobilienverwaltern soll das Zentrum den Strafverfolgungsbehörden entscheidende Hinweise liefern.

Leiter des Zentrums wird Stefan Grawe aus Wuppertal, unterstützt von einem Steuerungsgremium und lokalen Ansprechpartnern in jeder beteiligten Kommune. Diese Struktur garantiert eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Städten und Gemeinden. Das Projekt knüpft an bestehende Modelle an, etwa das OKK in Köln, das Ruhr OK/EK in Dortmund sowie ähnliche Einrichtungen in Münster und Aachen.

Finanziert wird das GeKo über das Landesprogramm "Interkommunale Zusammenarbeit" und erhält dafür 280.000 Euro Förderung. Es arbeitet eng mit Bundes- und Landesbehörden zusammen, darunter Zoll, Polizei, Staatsanwaltschaften und Finanzermittlungsstellen. Ziel ist es, Ermittlungen zu beschleunigen und die Strafverfolgung effizienter zu gestalten.

Über die reine Kriminalitätsbekämpfung hinaus strebt das GeKo an, öffentliche Einrichtungen zu schützen und das Vertrauen in demokratische Prozesse zu stärken. Die Rhein-Wupper-Initiative dient dabei als Vorbild dafür, wie regionale Netzwerke organisierte Kriminalität wirksamer bekämpfen können.

Das GeKo ist bereits operativ – unter der Leitung von Stefan Grawe in Wuppertal. Die Kommunen werden Daten und Fachwissen austauschen, um kriminelle Strukturen zu zerschlagen. Das landesweite Programm soll eine dauerhafte Plattform für die grenzüberschreitende Sicherheitszusammenarbeit schaffen.

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