23 February 2026, 13:16

Olympia-Abschluss 2026 floppt: Nur 4,28 Millionen vor dem Bildschirm

Ein Plakat der Olympischen Spiele 2006 in Turin, Italien, das zwei Skifahrer auf Schnee mit "Turin 2006" darüber zeigt.

"Tatort" setzt sich gegen Olympia und Dschungel durch - Olympia-Abschluss 2026 floppt: Nur 4,28 Millionen vor dem Bildschirm

Die Abschlussfeier der WinterOlympiade 2026 in Verona verzeichnete deutlich weniger Zuschauer als erwartet. Die von ZDF übertragene Veranstaltung erreichte nur 4,28 Millionen Zuschauer – ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu den 7 Millionen, die das Finale der Sommerspiele 2024 in Paris verfolgten. Starke Konkurrenz durch andere Programme und eine wenig mitreißende Atmosphäre während der Feier trugen zu den enttäuschenden Quoten bei.

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Die Übertragung fand am Sonntag, dem 22. Februar 2026, um 20:30 Uhr statt und erzielte einen Marktanteil von 18,9 Prozent. Doch gegen den ARD-Tatort: Schmerz mit 7,29 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 27,9 Prozent hatte die Olympische Feier kaum eine Chance. Kritiker bemängelten leere Ränge und unaufmerksame Athleten, was die Attraktivität der Veranstaltung zusätzlich schmälert.

In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen führte erneut der Tatort mit 1,11 Millionen Zuschauern. Die Olympische Abschlussfeier kam hier auf 640.000 Zuschauer, während die RTL-Nachshow zu Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! mit Gil Ofarim in derselben Altersgruppe 780.000 Zuschauer verzeichnete.

Anderswo erreichte ProSiebens On & Off the Catwalk by Heidi Klum lediglich 590.000 Zuschauer insgesamt, davon nur 240.000 in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen. Die Quote der Show fiel damit deutlich hinter die der Olympischen Spiele und des Tatorts zurück – ein weiterer Beleg für den klaren Quotensieger des Abends.

Die geringere Zuschauerzahl bei der Olympischen Abschlussfeier spiegelt sowohl terminliche Herausforderungen als auch nachlassendes Interesse wider. Angesichts der starken Konkurrenz durch Tatort und Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! hatten die Sender einen schweren Stand. Auch das als wenig begeisternd wahrgenommene Event dürfte zu der schwächeren Resonanz beigetragen haben.