30 April 2026, 16:44

Osnabrücker Karneval feiert Premieren: Zwei Prinzen und internationale Vielfalt

Eine Gruppe von Menschen marschiert bei der Pride Parade 2018, einige tragen Musikinstrumente und Mützen und halten eine Regenbogenfahne, während sie eine Straße mit Laternenmasten, Bäumen, Hütten und einem bewölkten Himmel entlanggehen.

Osnabrücker Karneval feiert Premieren: Zwei Prinzen und internationale Vielfalt

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte hat das Osnabrücker Karnevalsbürgerkomitee ein Prinzenpaar gekürt, das aus zwei Prinzen besteht. Das Duo, das mit dem Motto "Kreuz und queer – bunt, das sind wir" auftritt, bricht dabei gleich in mehrfacher Hinsicht mit der Tradition. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte die beiden als Symbol für Offenheit und Selbstausdruck für alle.

Die Entscheidung des Komitees markiert einen Wandel gegenüber früheren Feiern, bei denen die regierenden Paare üblicherweise aus einem Prinzen und einer Prinzessin bestanden. In diesem Jahr setzt sich das Duo aus zwei Prinzen zusammen – ein Novum in der langjährigen Tradition des Karnevals.

Einer der neuen Prinzen, Yut I., wurde in Thailand geboren und ist die erste karnevalistische Majestät Osnabrücks mit ausländischem Pass. Seine Herkunft verleiht den Feierlichkeiten eine internationale Note.

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Das gewählte Motto "Kreuz und queer – bunt, das sind wir" unterstreicht das Engagement des Paares für Vielfalt und Inklusion. Oberbürgermeisterin Pötter lobte die beiden dafür, dass sie Werte wie Freude und Freiheit verkörpern und alle ermutigen, zu sich selbst zu stehen.

Die Ernennung zweier Prinzen – darunter der erste mit ausländischem Pass – leitet ein neues Kapitel für den Osnabrücker Karneval ein. Ihr Motto und die öffentliche Unterstützung durch die Oberbürgermeisterin zeigen, wie stark der Fokus auf Diversität gewachsen ist. Das Duo wird nun die Feierlichkeiten anführen und der Tradition eine frische Perspektive verleihen.

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