22 February 2026, 08:39

Overath demonstriert am 20. Februar gegen Rechtsextremismus und für Demokratie

Eine Gruppe von Menschen, darunter Männer und Frauen, marschiert mit Schildern und Transparenten die Straße entlang, im Hintergrund ein Gebäude mit Fenstern.

Overath demonstriert am 20. Februar gegen Rechtsextremismus und für Demokratie

Am 20. Februar 2023 findet in Overath eine Kundgebung gegen Rechtsextremismus statt. Organisiert wird die Veranstaltung vom Aktionskreis für Demokratie und gegen Rechtsextremismus Rhein-Berg, der sich gegen Ausgrenzung und antidemokratische Haltungen stellt. Lokale Gruppen und politische Organisationen haben bereits deutliche Unterstützung für das Anliegen signalisiert.

Die Demonstration beginnt um 17 Uhr am Bahnhofsplatz in Overath. Sie steht im Kontext wachsender Besorgnis über den Einfluss rechtsextremer Kräfte – in ganz Deutschland formieren sich ähnliche Initiativen. So wurden in Bergisch Gladbach innerhalb von nur zwei Wochen fast 600 Unterschriften für eine Kampagne gesammelt, die ein Verbot der AfD fordert. Diese lokale Aktion ist Teil der landesweiten NRW-Kampagne *"Menschenwürde verteidigen. AfD – Verbot jetzt!", die bis Juni 100.000 Unterschriften sammeln will und von rund 90 Initiativen unterstützt wird.

Die Kundgebung erfährt breite Rückendeckung: Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt, vertreten durch den Vorsitzenden Roland Vossebrecker, betont die Notwendigkeit eines sichtbaren Engagements für demokratische Werte. Auch der Kreisvorstand der Linken rief zur Teilnahme auf und erklärte, der Rheinisch-Bergische Kreis stehe für Offenheit, Vielfalt und Menschenrechte. Zudem beteiligt sich die örtliche Gruppe der Omas gegen Rechts an der Unterschriftenaktion.

Die Kampagne gewinnt weiter an Fahrt. Bürger:innen können ihre Unterstützung jeden Samstag zwischen 10 und 13 Uhr am Infostand des Vereins in der Fußgängerzone von Bergisch Gladbach bekunden. Ähnliche Aktionen laufen auch in anderen Regionen, darunter die Demonstration in Overath, Diskussionsveranstaltungen in Erlangen (Bayern) und eine Protestaktion in Weilheim gegen eine AfD-Veranstaltung.

Die Kundgebung und die Unterschriftenkampagne spiegeln den wachsenden Widerstand gegen rechtsextreme Politik in der Region wider. Allein in Bergisch Gladbach wurden bereits fast 600 Unterschriften gesammelt – die Organisator:innen wollen den öffentlichen Protest gegen Extremismus weiter ausbauen. Die Veranstaltung in Overath markiert einen weiteren Schritt in diesem anhaltenden Engagement.

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