Overath sagt Weihnachtsmarkt ab – Sicherheitskosten zerstören jahrzehntealte Tradition
Hans-Gerd JunkOverath sagt Weihnachtsmarkt ab – Sicherheitskosten zerstören jahrzehntealte Tradition
Weihnachtsmarkt in Overath abgesagt: Sicherheitskosten machen Tradition zunichte
Der diesjährige Weihnachtsmarkt in Overath, Nordrhein-Westfalen, fällt aus. Die Veranstalter machen steigende Sicherheitskosten für die Absage verantwortlich – die Finanzierung des Festes sei dadurch unmöglich geworden. Selbst langjährige Traditionen stehen nun auf der Kippe, wenn keine geldliche Unterstützung fließt.
Die Organisatoren hatten für ein Frühlingsfest bereits 7.000 Euro in Sicherheitsvorkehrungen investiert – eine Belastung, die das Budget für den Weihnachtsmarkt vollständig aufzehrte. Als sie die Stadtverwaltung um Hilfe bei Absperrungen und zusätzlichem Personal baten, wurde der Antrag abgelehnt.
Noch hoffen die Verantwortlichen auf eine letzte Einigung mit der Kommune, um den Markt zu retten. Doch die Zeit wird knapp. Scheitern die Verhandlungen, könnten auch andere Veranstaltungen wie das jährliche Stadtfest in Gefahr sein.
Das zentrale Problem sind die hohen Kosten für Terrorismusprävention. Ohne externe Unterstützung könnten die Organisatoren weder die Sicherheit gewährleisten noch künftige Feste finanzieren.
Damit bleibt Overath in diesem Winter ohne Weihnachtsmarkt. Und auch weitere Veranstaltungen könnten wegfallen, sollte keine Lösung gefunden werden. Die Stadt wartet nun darauf, ob doch noch ein Kompromiss gelingt.






