Podolski vor Rückkehr zum FC Köln – doch ein Konflikt droht die Pläne zu durchkreuzen
Egbert PeukertPodolski vor Rückkehr zum FC Köln – doch ein Konflikt droht die Pläne zu durchkreuzen
FC Köln will Lukas Podolski in offizieller Rolle zurückholen
Die neue Führung des 1. FC Köln drängt darauf, den Klubikone Lukas Podolski in einer offiziellen Funktion zurückzuholen. Der 40-jährige Ex-Weltmeister bleibt zwar ein Publikumsliebling, doch seine jüngste Unterstützung für einen Konkurrenten bei den Vorstandswahlen könnte die Verhandlungen erschweren. Bisher gab es noch keine Gespräche, doch ein Treffen ist geplant, um mögliche Kooperationsformen zu loten.
Podolski hatte den FC Köln im Herbst 2024 nach einem emotionalen Abschiedsspiel verlassen. Seither bestand kein direkter Kontakt zwischen ihm und der neuen Klubspitze – Präsident Jörn Stobbe, Jörg Alvermann und Ulf Sobek. Trotz der Distanz betonten alle drei wiederholt, wie sehr sie sich eine Rückkehr des Stürmerstars wünschen.
Aktuell spielt Podolski für Górnik Zabrze in Polen, sein Vertrag dort läuft noch bis Juni 2026. Sein enger Freund und Trainer Lukas Kwasniok rät ihm, sich vorerst auf seine aktive Karriere zu konzentrieren. Sobek hingegen bestätigte, dass Podolski für eine künftige Rolle beim FC Köln weiterhin im Gespräch bleibt.
Kompliziert wird die Situation durch Podolskis öffentliche Unterstützung eines Gegenkandidaten bei der letzten Vorstandswahl. Dieser Schritt könnte die Gespräche mit der aktuellen Führung belasten. Dennoch machte Stobbe deutlich, dass der Verein den Rückkehrer mit offenen Armen empfangen würde.
Ein persönliches Treffen soll klären, wie Podolski in die Zukunft des FC Köln eingebunden werden könnte. Bisher gab es keine offiziellen Verhandlungen, und Details zu einer möglichen Position sind nicht bekannt.
Ob und wann Podolski zum 1. FC Köln zurückkehrt, bleibt ungewiss. Aktive Gespräche gibt es noch nicht, und sein laufender Vertrag in Polen sowie seine frühere politische Unterstützung für einen Rivalen könnten eine Einigung verzögern. Die Klubführung sieht in ihm jedoch weiterhin eine wertvolle Persönlichkeit für künftige Zusammenarbeit.