Polizei schlägt bei E-Scooter-Kontrollen in Dortmund und Lünen hart zu
Martina SieringPolizei schlägt bei E-Scooter-Kontrollen in Dortmund und Lünen hart zu
Polizei kontrolliert E-Scooter-Fahrer in Dortmund und Lünen
Am Wochenende führte die Polizei in Dortmund und Lünen gezielte Kontrollen von E-Scooter-Fahrern durch. Beamte hielten Fahrzeuge an, verhängten Bußgelder und nahmen eine Person fest. Im Rahmen der Aktion informierte ein Infostand über Verkehrssicherheit.
Bei den Überprüfungen wurden 130 Verstöße geahndet. Sieben Fahrer mussten sich wegen Ordnungswidrigkeiten verantworten, in 14 Fällen wurden Strafanzeigen erstattet – darunter wegen gestohlener E-Scooter und gefälschter Kennzeichen.
Bei fünf Fahrern wurde eine Blutprobe entnommen, da der Verdacht auf Drogenkonsum bestand. Ein 30-jähriger Dortmunder wurde festgenommen, nachdem die Beamten einen bestehenden Haftbefehl gegen ihn feststellten.
Die Aktion erfolgt vor dem Hintergrund steigender Unfallzahlen mit E-Scootern in der Region. Von Januar bis August stieg die Zahl der Vorfälle insgesamt um 11,9 Prozent. In Lünen kletterte die Unfallzahl von 9 auf 17 – ein Anstieg um 88,9 Prozent. Dortmund verzeichnete einen geringeren Zuwachs von 92 auf 96 Unfälle (+4,3 Prozent).
Neben den Kontrollen richtete die Polizei einen Informationsstand ein, um über Unfallprävention im Straßenverkehr aufzuklären. Die Wochenendaktion unterstreicht die anhaltenden Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von E-Scootern. Angesichts der steigenden Unfallzahlen in beiden Städten behalten die Behörden die Einhaltung der Vorschriften weiter im Blick. Weitere Maßnahmen könnten folgen, um die wachsende Zahl der Vorfälle einzudämmen.






