10 January 2026, 16:40

Polizei stoppt betrunkene E-Scooter-Fahrer bei Großkontrolle in Ratingen

Eine Person fährt mit einem Scooter auf einer Straße.

Polizei stoppt betrunkene E-Scooter-Fahrer bei Großkontrolle in Ratingen

Polizei in Ratingen führt Sonderaktion gegen E-Scooter-Gefahren durch

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Am 26. November 2025 hat die Polizei in Ratingen eine Sonderaktion durchgeführt, um die Sicherheit im Zusammenhang mit E-Scootern zu verbessern. Die Kontrollen waren Teil des übergeordneten "zOOm-Projekts" und führten zur Feststellung zahlreicher Verstöße. Während der Aktion kam es zudem zu einer nicht damit zusammenhängenden Festnahme wegen Betrugs.

Im Fokus der Maßnahme standen E-Scooter-Fahrer in der gesamten Stadt. Vier von ihnen wurden angehalten, weil sie ohne gültige Versicherungsplakette unterwegs waren – eine in Deutschland für alle elektrischen Kleinstfahrzeuge gesetzlich vorgeschriebene Pflicht. Den Betroffenen drohen nun Strafanzeigen.

Eine 42-jährige Frau aus Ratingen wurde betrunken und unter Drogeneinfluss beim Fahren eines E-Scooters erwischt. Ihr Blutalkoholwert lag bei 1,2 Promille und damit deutlich über dem für E-Scooter-Fahrer geltenden Grenzwert von 0,5 Promille. Für Fahrer unter 21 Jahren oder mit Führerschein auf Probe gilt sogar eine absolute Alkoholgrenz von 0,0 Promille. Neben den E-Scooter-Verstößen registrierte die Polizei zehn weitere Verkehrsdelikte und stellte zwei Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis fest. Auf der Berliner Straße wurde zudem ein Mann kontrolliert, der einen gestohlenen E-Scooter nutzte. Darüber hinaus nahm die Polizei einen gesuchten Mann fest, gegen den ein Haftbefehl wegen Betrugs vorlag.

Das "zOOm-Projekt" ist eine wiederkehrende Initiative der Kreispolizeibehörde Mettmann, die alle drei Monate in verschiedenen Stadtteilen stattfindet. Während diese Aktion speziell die E-Scooter-Sicherheit thematisierte, zielt das Gesamtprojekt darauf ab, Kindesmissbrauch und sexualisierte Gewalt – sowohl online als auch offline – zu verhindern. Dazu gehören Schulworkshops, Elternberatungen und die Einbindung von spezialisierten Jugendschutzbeamten.

Die Aktion führte zu Bußgeldern, Strafanzeigen und einer Festnahme. Fahrern ohne Versicherungsschutz oder unter Alkohol- und Drogeneinfluss drohen nun rechtliche Konsequenzen. Die Polizei wies erneut darauf hin, dass E-Scooter als Kraftfahrzeuge eingestuft werden und daher denselben Zulassungs- und Alkoholvorschriften wie Autos unterliegen.