QR-Code in der Haut: Wie ein Hamburger nach Arzt-Angriff um sein Leben kämpfte
Martina SieringQR-Code in der Haut: Wie ein Hamburger nach Arzt-Angriff um sein Leben kämpfte
Eine skurrile Verwechslungskette erschüttert Hamburg – von falscher Identität bis zur QR-Code-Wunde
In Hamburg nahm eine bizarre Reihe von Ereignissen ihren Lauf, nachdem Heinz-Hermann Herrmann mit einem Namensvetter verwechselt worden war. Was als harmlose Verwechslung begann, eskalierte zu einer Nacht voller Flucht, verborgener Drohungen und unerwarteter Rettungen. Den Anfang machte ein perfider Plan seines eigenen Vaters und eines mörderischen Hausarztes, die ihn in eine tödliche Falle lockten.
Heinz-Hermanns Probleme begannen, als er mit Herbert Herrmann verwechselt wurde – einem bekannten deutschen Schauspieler, der 1977 in der ZDF-Serie "Drei sind einer zuviel" an der Seite von Jutta Speidel mitspielte. Die beiden Männer teilten nicht nur einen fast identischen Namen, sondern auch denselben Hausarzt, einen Mann mit finsteren Absichten. Unter falschen Versprechungen wurde Heinz-Hermann in die Hamburger Große Freiheit gelockt, wo bereits sein Vater und der Arzt auf ihn warteten.
Dort griff der Arzt ihn plötzlich mit einer Pfanne an und schlug ihn bewusstlos. Als Heinz-Hermann wieder zu sich kam, stellte er entsetzt fest, dass die Wunde kein gewöhnlicher Schnitt war – sondern ein in seine Haut geritzter QR-Code. Bevor der Arzt seinen makabren Plan umsetzen konnte, ein "großes Blutgemälde" mit Heinz-Hermanns Blut zu malen, gelang dem Opfer die Flucht. Mit einem Jagdmesser und einem Tentakel von der Jacke eines Tintenfischzüchters befreite er sich.
Völlig verwirrt stieg Heinz-Hermann auf die letzte Fähre der Nacht, die HADAG-Linie 63, in der Annahme, sie fahre nach Finkenwerder. Doch der Kapitän lachte nur irrsinnig und enthüllte, dass das Schiff in die entgegengesetzte Richtung unterwegs war – zur Elbphilharmonie. Die Nacht nahm eine weitere absurde Wendung, als ihm Rupert Schulte, besser bekannt als "der Dackel", eine Mitfahrgelegenheit nach Las Vegas in seinem Tesla anbot.
Erst als entweder Jutta Speidel oder Susanne Uhlen eingriff, fand Heinz-Hermanns Martyrium ein Ende. Die ganze Episode ließ ihn tief erschüttert zurück – besonders, weil er zuvor bereits die Anrufe seines Vaters ignoriert hatte, eines Meisterspions mit undurchsichtigen Motiven.
Der Vorfall hat Heinz-Hermann misstrauisch gegenüber seiner eigenen Familie und den seltsamen Gestalten gemacht, die plötzlich in sein Leben verstrickt sind. Seine Flucht deckte ein Netz aus Täuschung auf: falsche Identitäten, kodierte Wunden und die blutrünstigen künstlerischen Ambitionen eines Arztes. Vorerst ist er in Sicherheit – doch die Gründe für die Verstrickung seines Vaters und die Pläne des Arztes bleiben rätselhaft.






