26 March 2026, 08:22

Radfahrer rast mit 59 km/h durch 30er-Zone – und wird geblitzt

Verkehrszeichen mit der Aufschrift "Geschwindigkeit reduzieren Gefahrenzone Schule vor" auf der linken Seite einer Straße mit einer Person in der Nähe, Bäumen und einem Haus im Hintergrund.

Radfahrer rast mit 59 km/h durch 30er-Zone – und wird geblitzt

Radschnellfahrer in Nachrodt-Wiblingwerde mit 59 km/h in einer 30er-Zone geblitzt

Kürzlich wurde ein Radfahrer in Nachrodt-Wiblingwerde mit einer Geschwindigkeit von 59 km/h in einer Zone mit Tempo-30-Limit erwischt. Der Vorfall ereignete sich während einer Geschwindigkeitskontrolle in der Nähe einer Schule, einer Sporthalle und eines Schwimmbads. Der Fall zeigt: Tempolimits gelten für alle Verkehrsteilnehmer – auch für Radfahrer.

Die Messung fand am 18. März 2026 auf der Landstraße 692 im Ortsteil Holensiepen statt. Unter allen erfassten Fahrzeugen war der Radfahrer das zweitschnellste, wobei die schnellsten Verkehrsteilnehmer nicht namentlich genannt wurden. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen in dem Bereich werden konsequent durchgesetzt – unabhängig davon, ob es sich um ein Auto oder ein Fahrrad handelt.

Bei Verstößen gegen Tempolimits drohen Radfahrern Verwarnungen oder Bußgelder zwischen 15 und 35 Euro. Wird die Situation als besonders gefährlich eingestuft, kann zusätzlich ein Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg eingetragen werden. Die Höhe der Strafe hängt dabei nicht nur von der gefahrenen Geschwindigkeit ab, sondern auch von den konkreten Verkehrsverhältnissen zum Zeitpunkt des Verstoßes.

Dieser Fall reiht sich in andere ungewöhnliche Blitzer-Vorfälle in Deutschland ein. So hatten Unbekannte in Leipzig ein gefälschtes Tempolimit-Schild aufgestellt und Autofahrer damit in eine Geschwindigkeitsfalle gelockt. Ein Berliner Autofahrer erhielt hingegen einen falschen Bescheid – auf dem Beweisfoto war statt seines Porsche ein Škoda zu sehen. Solche Fehler und Manipulationen werfen Fragen zur Zuverlässigkeit von Geschwindigkeitskontrollen auf.

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Der Vorfall in Nachrodt-Wiblingwerde unterstreicht, dass Temporegeln für alle Verkehrsteilnehmer gelten. Radfahrer müssen wie Autofahrer mit Bußgeldern oder Punkten rechnen, wenn sie zu schnell unterwegs sind. Die Behörden überwachen Verkehrsverstöße weiterhin genau, auch wenn es vereinzelt zu Fehlern bei den Kontrollen kommt.

Quelle