12 January 2026, 00:30

Rasender 22-Jähriger flüchtet mit 140 km/h vor Polizei durch Dortmund und Essen

Ein Polizeistern mit der Aufschrift "Polizei Berlin" darauf, der ein blaues Schild mit einem weißen Stern in der Mitte zeigt, umgeben von einem weißen Rand, auf einer Oberfläche platziert.

Rasender 22-Jähriger flüchtet mit 140 km/h vor Polizei durch Dortmund und Essen

22-Jähriger führt Polizei auf gefährliche Verfolgungsjagd durch Dortmund und Essen

Ein 22-jähriger Autofahrer hat die Polizei in den frühen Morgenstunden des Sonntags auf eine gefährliche Hochgeschwindigkeitsjagd durch Dortmund und Essen geführt. Die Verfolgung begann, nachdem Beamte seinen Seat Ibiza mit über 140 km/h auf einem verschneiten Abschnitt der A40 gemessen hatten. Spätere Tests ergaben, dass er trotz seiner erst kürzlich erworbenen Fahrerlaubnis – für die in Deutschland eine absolute Alkoholgrenzwert-Regelung gilt – über dem gesetzlichen Promillelimit lag.

Der Vorfall nahm seinen Anfang, als Verkehrspolizisten den Seat Ibiza auf der A40 bei Dortmund mit deutlich über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h fuhren. Als die Beamten den Fahrer zum Anhalten aufforderten, kam er zunächst der Anweisung nach, beschleunigte dann jedoch plötzlich und flüchtete – woraufhin die Verfolgungsjagd begann.

Während der Flucht erreichte der Mann Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h in Wohngebieten, missachtete mehrfach rote Ampeln und schlängelte sich rücksichtslos durch den Verkehr. Die Jagd endete schließlich, als er in eine Sackgasse in Essen einbog, wo er widerstandslos festgenommen wurde. Ein Alkoholtest bestätigte, dass er unter Alkoholeinfluss stand und damit gegen die strengen Null-Promille-Regeln für Fahranfänger verstieß. Die Behörden zogen seinen Führerschein, den er erst seit wenigen Monaten besaß, sofort ein.

Dem Fahrer drohen nun strafrechtliche Anklagen wegen Trunkenheit am Steuer sowie verwaltungsrechtliche Konsequenzen für Rasen, das Überfahren roter Ampeln und die Flucht vor der Polizei. Sein Führerschein bleibt bis zum Abschluss der Ermittlungen entzogen. Die Polizei warnte erneut vor den Gefahren rücksichtsloser Fahrweise, insbesondere bei winterlichen Straßenverhältnissen.