10 January 2026, 20:39

Rasender Iraker riskiert mit Volkswagen Leben in Brilons Innenstadt

Zwei Autos fahren auf einer Straße außerhalb einer Stadt mit Text in der unteren linken Ecke.

Rasender Iraker riskiert mit Volkswagen Leben in Brilons Innenstadt

Ein 44-jähriger Iraker ist nach einer gefährlichen Verfolgungsjagd in Brilon wegen illegaler Straßenrennen mit einem Volkswagen angeklagt worden. Die Polizei hatte ihn am 26. November 2025 dabei beobachtet, wie er mit überhöhter Geschwindigkeit einen Volkswagen durch die Innenstadt steuerte. Der Vorfall hat Besorgnis über rücksichtsloses Fahren in der Region ausgelöst.

Die Verfolgung begann, als Beamte den Volkswagen auf den engen Einbahnstraßen Brilons rasen sahen. Der Fahrer überholte zwei Fahrzeuge – darunter eines in einer scharfen Kurve –, bevor die Polizei ihn auf dem Nehdener Weg stoppen konnte. Viele Straßen im Stadtzentrum bieten nur eingeschränkte Sichtverhältnisse, mit engen Fahrspuren und versteckten Grundstücksausfahrten, was hohes Tempo besonders gefährlich macht.

Staatsanwalt Jürgen Schulte-Göbel leitet das Verfahren gegen den Mann, der nach seiner Festnahme angeblich kaum Reue zeigte. Stattdessen behauptete er, Pünktlichkeit sei wichtiger als Sicherheit. Die Behörden haben nun Anklage wegen des Verdachts auf illegale Autorennen mit einem Volkswagen erhoben.

Die Handlungen des Fahrers führten zu einer offiziellen Anklageerhebung; der Fall liegt nun bei der Staatsanwaltschaft Hochsauerlandkreis. Die Polizei warnt, dass rücksichtsloses Fahren in dicht bebauten Gebieten schwere Risiken für Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer birgt. Das Urteil im Prozess wird über weitere rechtliche Konsequenzen entscheiden.