Rasender Motorradfahrer flieht vor Polizei auf B42 und A562 – Führerschein weg
Hans-Gerd JunkRasender Motorradfahrer flieht vor Polizei auf B42 und A562 – Führerschein weg
Ein 35-jähriger Motorradfahrer wurde von der Polizei gestoppt, nachdem er auf der Bundesstraße B42 deutlich zu schnell unterwegs war. Beamte bemerkten den Fahrer zunächst, als er das Tempolimit von 60 km/h deutlich überschritt. Der Vorfall führte zu einer Verfolgungsjagd und schließlich zu einer Anzeige.
Der Motorradfahrer war zunächst dabei beobachtet worden, wie er auf der B42 das Tempolimit brach. Die Polizei versuchte, ihn in der Nähe der Ausfahrt „Rheinaue“ anzuhalten, doch der Fahrer setzte seine Fahrt fort. Statt zu stoppen, überfuhr er durchgezogene Linien und beschleunigte abrupt, um den Beamten zu entkommen.
Später entdeckten die Polizisten den Motorradfahrer erneut auf der Auffahrt zur Autobahn A562, wo er abermals mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Schließlich gelang es den Beamten, ihn zu stoppen, seinen Führerschein einzuziehen und ihm die Weiterfahrt zu untersagen.
Dem Fahrer drohen nun strafrechtliche Ermittlungen wegen des Verdachts auf illegales Straßenrennen. Beim sogenannten Solo-Racing handele es sich um vorsätzliche Verstöße gegen Verkehrsregeln, bei denen Fahrer die Leistungsgrenzen ihrer Fahrzeuge bei hohen Geschwindigkeiten austesten – ein klarer Verstoß gegen das Gesetz. Die Ermittlungen wurden von der Verkehrsunfallaufnahme Köln, Abteilung 4, übernommen.
Der Führerschein des Motorradfahrers wurde beschlagnahmt, und seine Weiterfahrt wurde unterbunden. Wegen des Verdachts auf illegales Straßenrennen wurde Anzeige erstattet. Die Ermittlungen der Kölner Verkehrsunfallaufnahme, Abteilung 4, dauern an.
