05 March 2026, 12:20

Raser in Gelsenkirchen: 68 km/h in der Tempo-30-Zone – jetzt droht die Strafe

Ein Warngeschwindigkeitsbegrenzungsschild am Straßenrand, umgeben von einer Wand, Gras, Wasser, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Raser in Gelsenkirchen: 68 km/h in der Tempo-30-Zone – jetzt droht die Strafe

Rasender Motorradfahrer in Gelsenkirchen-Buer mit über 60 km/h zu schnell unterwegs

In Gelsenkirchen-Buer hat ein Motorradfahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit deutlich überschritten. Auf der Braukämperstraße, wo Tempo 30 gilt, wurde der Fahrer mit 68 km/h gemessen. Die Ausländerbehörde bestätigte den Vorfall und kündigte Konsequenzen an.

Der Verstoß ereignete sich auf einem Straßenabschnitt, auf dem aus Sicherheitsgründen reduzierte Geschwindigkeiten vorgeschrieben sind. Tempo-30-Zonen sind in Wohngebieten, in der Nähe von Schulen oder auf stark befahrenen Nebenstraßen üblich. Solche Beschränkungen sollen das Unfallrisiko verringern und Fußgänger, Radfahrer sowie andere Verkehrsteilnehmer schützen.

Der Motorradfahrer überschritt die erlaubte Geschwindigkeit um 38 km/h – mehr als das Doppelte des Limits. Nach deutschem Verkehrsrecht führt eine Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit um 21 km/h oder mehr innerorts mindestens zu einem Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg. Neben dem Punkt droht dem Fahrer nun auch eine Geldbuße.

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Hohe Geschwindigkeiten in solchen Zonen erhöhen die Gefahr schwerer Unfälle erheblich. Schon geringe Temposteigerungen können aus harmlosen Beinahe-Kollisionen schwere Crashs machen. Daten aus dem Nachbarland Österreich zeigen, dass über 60 Prozent der Autos die 30-km/h-Grenze überschreiten – aktuelle deutsche Statistiken für den Bußgeldkatalog 2025 liegen jedoch noch nicht vor.

Der Fall des Motorradfahrers wird nach den üblichen Strafverfahren abgewickelt. Mit einer Geldbuße und einem Punkt in Flensburg ist zu rechnen. Die örtlichen Behörden setzen ihre Kontrollen in gefährdeten Bereichen fort, um die Verkehrssicherheit durchzusetzen.