08 March 2026, 16:22

Rassistischer Überfall an der Bahnhöfen in Soest: Täter schlägt 23-Jährigen brutal zusammen

Eine weiße Tafel mit "Stoppt rassische Ungerechtigkeit" in großen schwarzen Buchstaben, gehalten von einem Holzstab.

Rassistischer Überfall an der Bahnhöfen in Soest: Täter schlägt 23-Jährigen brutal zusammen

Rassistischer Angriff auf 23-Jährigen aus Guinea an der Deutschen Bahn in Soest – Täter flüchtig

Am Sonntagmittag (21. Dezember) wurde ein 23-jähriger Mann mit Wurzeln in Guinea an der Deutschen Bahn in Soest rassistisch beschimpft und brutal angegriffen. Die Tat ereignete sich mitten am Tag auf dem Vorplatz des Bahnhofs; der Täter ist weiterhin auf freiem Fuß. Die Polizei bittet dringend um Hinweise von Zeugen.

Der Angriff begann, als der Verdächtige – auf einem E-Scooter unterwegs – das Opfer ohne Vorwarnung ansprach. Er beleidigte den Mann rassistisch, stieß ihn zu Boden und spuckte ihn an. Anschließend trat und schlug er ihm wiederholt gegen den Kopf.

Nach der Attacke floh der Täter zunächst, kehrte jedoch kurz darauf zur Bahn zurück. Dort beschimpfte er einen Zeugen verbal, bevor er erneut verschwand. Augenzeugen berichten, der Verdächtige sei als "Julian" angeredet worden. Er wird als etwa 30 Jahre alt, europäisch aussehend, mit dunkler Kleidung und akzentfreiem Deutsch beschrieben.

Die Soester Polizei hat in den vergangenen Jahren wiederholt rassistische Gewalt verurteilt. Nach Angriffen auf Geflüchtete in den Jahren 2023 und 2025 wurden Maßnahmen wie verstärkte Streifen, Präventionsprogramme an Schulen und Antidiskriminierungstrainings für Beamte eingeführt. Trotz dieser Bemühungen kommt es weiterhin zu Vorfällen wie dem jüngsten Angriff am Sonntag.

Personen mit sachdienlichen Hinweisen werden gebeten, sich unter der Nummer 02921/91000 an die Polizei zu wenden oder die nächste Dienststelle aufzusuchen. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, um den Täter zu identifizieren.

Das Opfer erlitt sowohl körperliche als auch verbale Angriffe; die Polizei geht von einem rassistischen Motiv aus. Die Beamten werten derzeit Videoaufnahmen aus und verfolgen Spuren, um den Täter zu fassen. Die Unterstützung der Öffentlichkeit gilt als entscheidend, um den Angreifer vor Gericht zu bringen.

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