12 December 2025, 10:48

Regensburg erhöht Abfallgebühren 2026 wegen illegaler Mülldeponien und steigender Kosten

Eine belebte Stadtstraße mit Geschäften, Zelten, Schirmen, Fahrzeugen und Menschen im Vordergrund und Gebäuden im Hintergrund sowie Müll auf der Straße.

Regensburg erhöht Abfallgebühren 2026 wegen illegaler Mülldeponien und steigender Kosten

Illegale Mülldeponien treiben Abfallgebühren in Regensburg in die Höhe

Vorschau: Für das Jahr 2026 werden die Gebühren für die Abfallentsorgung in Regensburg angepasst. Grund dafür sind deutlich gestiegene Kosten in den Gebührenhaushalten, die die Stadt nach dem aktuellen Kommunalabgabengesetz vollständig über Gebühren decken muss. Erhoben werden dürfen dabei nur die tatsächlichen Kosten, und eventuelle Fehlbeträge sollen innerhalb von vier Jahren ausgeglichen werden.

Veröffentlichungsdatum: 12. Dezember 2025

Schlagwörter: Finanzen, Wirtschaft

Artikel: Die Abfallgebühren in Regensburg steigen 2026, da die Stadt mit wachsenden Kosten konfrontiert ist. Die jährliche Grundgebühr für eine standardmäßige 120-Liter-Restmülltonne erhöht sich von 278,59 Euro auf 300,34 Euro – ein Anstieg um 7,8 Prozent. Als Hauptgründe für die Erhöhung nennen die Verantwortlichen illegale Müllablagerungen und gestiegene Deponiekosten.

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Der erforderliche Gebührenertrag der Stadt klettert von 7,02 Millionen Euro auf 7,95 Millionen Euro, wobei eine zusätzliche Million Euro benötigt wird, um die Ausgaben zu decken. Auf illegalen Mülldeponien finden sich zunehmend gefährliche Stoffe wie Reifen oder Asbest, was aufwendige Sonderentsorgungen erfordert. Die Beseitigung dieser Altlasten sowie die regelmäßige Reinigung öffentlicher Müllbehälter und Glascontainer haben die Betriebskosten in die Höhe getrieben.

Die Gebührenerhöhung spiegelt die wachsende finanzielle Belastung der Abfallwirtschaft in Regensburg wider. Angesichts zunehmender illegaler Müllentsorgung und steigender Deponiekosten sollen die Anpassungen sicherstellen, dass die Dienstleistungen reibungslos aufrechterhalten werden können. Für die Bürgerinnen und Bürger treten die Änderungen 2026 in Kraft.