Regionalplan Ruhr gekippt: Rheinberg feiert Sieg gegen Kiesabbau und für Umweltschutz
Klaus-Michael JopichRegionalplan Ruhr gekippt: Rheinberg feiert Sieg gegen Kiesabbau und für Umweltschutz
Ein Gericht hat den gesamten Regionalplan Ruhr für rechtswidrig erklärt. Die Entscheidung wurde von Rheinberg begrüßt, einer Stadt, die von den Planungsvorgaben besonders betroffen ist. Bürgermeister Philipp Richter verwies auf die seit langem bestehenden Belastungen durch Kies- und Sandabbau in der Region.
Rheinberg hatte sich gemeinsam mit dem Kreis Wesel und benachbarten Kommunen gegen die Ausweitung von Abbaugebieten ausgesprochen. Sie argumentierten, dass eine solche Erweiterung Mensch, Natur und Landschaft am Niederrhein schaden würde. Die Gruppe setzte sich für eine ausgewogene Planung ein, die lokale und ökologische Interessen berücksichtigt.
Das Gerichtsurteil bestätigt nun ihre Position. Die schriftliche Begründung für die Entscheidung liegt jedoch noch nicht vor. Rheinberg plant, sich aktiv in die nächsten Schritte einzubringen, um Anwohner und Umwelt zu schützen.
Der Kreis Wesel und die betroffenen Kommunen werden das Urteil und seine Folgen prüfen. Rheinberg wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass lokale und ökologische Belange in der künftigen Regionalplanung berücksichtigt werden. Die Stadt sieht darin die Chance, bestehende und potenzielle Belastungen anzugehen.






