Rheinisch-Bergischer Kreis beschließt ersten Schulentwicklungsplan für Berufskollegs bis 2031
Klaus-Michael JopichRheinisch-Bergischer Kreis beschließt ersten Schulentwicklungsplan für Berufskollegs bis 2031
Der Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises hat den ersten Schulentwicklungsplan für Berufskollegs der Region verabschiedet, der den Zeitraum bis 2031 abdeckt. Das Ziel des Plans ist die Verbesserung der beruflichen Ausbildung sowie die Stärkung der Bildungsstandorte in der gesamten Region.
Die Initiative für den Plan ging von der Schulgemeinschaft aus und erhielt im Juli 2025 einstimmige Unterstützung durch die Schulkonferenz. Er setzt sich mit zentralen Herausforderungen auseinander, darunter demografischer Wandel, sich verändernde Bildungswege, Digitalisierung und neue Anforderungen des Arbeitsmarktes.
Der Entwicklungsplan enthält konkrete Empfehlungen zur Förderung der Berufsausbildung, zum Vorantreiben der Digitalisierung und zur Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den Berufskollegs. Zudem schafft er eine datengestützte Grundlage für die strategische Weiterentwicklung der beruflichen Bildung in der Region. Die Kreisverwaltung wird nun die im Plan skizzierten Maßnahmen ausarbeiten und umsetzen.
In einem separaten Beschluss entschied der Kreistag mit Mehrheit, die Verbundschule Mitte in Bergisch Gladbach-Refrath umzubenennen. Die Förderschule trägt künftig den Namen Margot-Friedländer-Schule. Der neue Name unterstreicht das Engagement der Schule für Demokratie, Respekt, Toleranz sowie die Ablehnung von Rassismus, Antisemitismus und jeder Form von Gewalt.
Der Schulentwicklungsplan wird regelmäßig aktualisiert, um sich an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. Sein Ziel ist es, ein ausgewogenes und zugängliches Bildungsangebot, zukunftsfähige Einrichtungen und die Förderung der Fachkräftesicherung in der Region zu gewährleisten. Die Margot-Friedländer-Schule wird ihre Werte auch unter dem neuen Namen weiterleben.






