13 April 2026, 14:25

Rheinmetall sichert sich Milliardenaufträge für Panzer und Reparaturen

Ein Buchumschlag mit Militärfahrzeugen und einem Text darüber, der ein Kriegsmotiv suggeriert.

Rheinmetall sichert sich Milliardenaufträge für Panzer und Reparaturen

Rheinmetall sichert sich zwei Großaufträge in den vergangenen Monaten

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Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat in den letzten Monaten zwei bedeutende Verträge an Land gezogen. Einer umfasst einen milliardenschweren Deal für gepanzerte Fahrzeuge, während sich der andere auf die Instandsetzung beschädigter Schützenpanzer konzentriert. Die Projekte unterstreichen die wachsende Rolle des Unternehmens in der militärischen Logistik und Produktion.

Im Oktober 2022 gab Rheinmetall eine milliardenschwere Bestellung über die Lieferung von 222 radgestützten gepanzerten Mannschaftstransportfahrzeugen vom Typ Jackal bekannt. Die Vereinbarung bedeutete einen erheblichen Schub für die Sparten Militärfahrzeuge des Konzerns.

Fast zeitgleich sicherte sich die US-amerikanische Tochtergesellschaft von Rheinmetall einen separaten Auftrag im Volumen von 31 Millionen US-Dollar. Vergeben vom National Center for Manufacturing Sciences, sieht der Vertrag vor, dass das Unternehmen Verfahren zur Schadensbewertung und Reparatur von Bradley-Schützenpanzern entwickelt. Diese Fahrzeuge kommen sowohl bei der US-Armee als auch bei den ukrainischen Streitkräften zum Einsatz.

Ziel des Reparaturprojekts ist es, Wartungskapazitäten näher an die Einsatzgebiete zu verlagern. Durch die Verkürzung von Ausfallzeiten soll die Einsatzbereitschaft der Bradley-Schützenpanzer im aktiven Dienst verbessert werden. Der Vertrag läuft voraussichtlich bis März 2027, wobei die ersten instand gesetzten Fahrzeuge bis zu diesem Zeitpunkt ausgeliefert werden sollen.

Trotz dieser Erfolge gab die Rheinmetall-Aktie Ende 2022 nach. Im Oktober verlor sie fast 15 Prozent an Wert – ein Zeichen für die damals herrschende Marktvolatilität.

Die beiden Aufträge festigen Rheinmetalls Position in der Produktion und Instandhaltung militärischer Fahrzeuge. Der Jackal-Auftrag stärkt die Fertigungspipeline des Unternehmens, während das Bradley-Reparaturprojekt die Unterstützung für Frontoperationen ausweitet. Beide Initiativen werden sich in den kommenden Jahren entfalten.

Quelle