18 June 2026, 10:15

Rindfleischpreise in Deutschland: Großhandel fällt, Einzelhandel steigt stark an

Rindfleischpreise sinken erneut für Bauern - Döner bleibt teuer

Rindfleischpreise in Deutschland: Großhandel fällt, Einzelhandel steigt stark an

Preise für Rindfleisch in Deutschland entwickeln sich uneinheitlich – Großhandel gibt nach, Einzelhandel zieht an

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Die Preise für Rindfleisch in Deutschland zeigen gegenläufige Trends: Während die Großhandelspreise für Schlachtvieh erneut sinken, müssen Verbraucher mehr für Rindfleisch bezahlen als noch im Vorjahr. Auch die Kosten für einen Döner Kebap haben in einigen Regionen Rekordhöhen erreicht.

Im Großhandel sind die Preise für Rindvieh erneut gefallen. Der Verbandsdurchschnittspreis sank für alle Kategorien um 10 Cent pro Kilogramm. Junge Stiere der Klasse O3 kosten nun 6,62 Euro pro Kilogramm Lebendgewicht, während die Klasse R3 bei 6,80 Euro/kg liegt. Die höchsten Preise verzeichnen weiterhin junge Stiere der Klasse U3 mit 6,85 Euro/kg.

Das Angebot an Schlachtvieh bleibt zwar knapp, doch der Fleischabsatz entwickelt sich weiterhin schwach. Metzger berichten von anhaltendem Preisdruck, was zu dem allgemeinen Rückgang der Viehpreise beiträgt. Dennoch stiegen die Verbraucherpreise für Rindfleisch Anfang Juli 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 20,8 %.

Auch im Fast-Food-Bereich ziehen die Preise an: Im März 2025 wurde in Flensburg der teuerste Döner Deutschlands mit 9,77 Euro pro Stück registriert. Ein Standbetreiber in Friedrichshafen argumentierte, ein Rindfleisch-Döner dürfe „nicht unter 9 Euro“ kosten.

Während die Großhandelspreise für Rindvieh also weiter fallen, steigen die Kosten für Verbraucher im Einzelhandel weiter an. Gleichzeitig erreichen die Preise für Döner Kebap in Teilen des Landes neue Höchststände. Diese gegensätzlichen Entwicklungen spiegeln die anhaltende Spannung zwischen Erzeuger- und Verbrauchermärkten wider.

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