Rubens Group darf 'Hellweger Anzeiger' und 'Westfälische Rundschau' übernehmen
Klaus-Michael JopichRubens Group darf 'Hellweger Anzeiger' und 'Westfälische Rundschau' übernehmen
Rubens-Gruppe darf „Hellweger Anzeiger“ und „Westfälische Rundschau“ übernehmen
Neue Eigentumsverhältnisse im östlichen Ruhrgebiet: Der zum Rubens-Konzern gehörende Ruhr-Nachrichten Verlag mit Sitz in Unna darf die regionalen Tageszeitungen „Hellweger Anzeiger“ und „Westfälische Rundschau“ sowie das Anzeigenblatt „MonTakt“ übernehmen. Wie Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts, die Freigabe begründet. Unser Portal ist der Medienservice mit aktuellen Brancheninformationen im Internet – werktags mit Schwerpunktthemen, Hintergrundberichten, Fakten und Porträts.
- Dezember 2025, 10:15 Uhr
Der Ruhr-Nachrichten Verlag der Rubens-Gruppe hat die Genehmigung erhalten, zwei lokale Tageszeitungen sowie ein Anzeigenmedium zu übernehmen. Betroffen sind der „Hellweger Anzeiger“, die „Westfälische Rundschau“ und das kostenlose Wochenblatt „MonTakt“. Die Wettbewerbsbehörden sahen in dem Deal keine Beeinträchtigung des Medienwettbewerbs in der Region.
Die Transaktion wurde am 4. Dezember 2025 vollzogen, als die Ruhr-Nachrichten Verlag & Co. KG die Titel offiziell von der Rubens-Gruppe übernahm. Im Rahmen des Geschäfts wurden keine personellen Veränderungen in den Chefredaktionen der Zeitungen bekannt gegeben.
Das Bundeskartellamt prüfte den Kauf und kam zu dem Schluss, dass keine Bedenken bestünden. Andreas Mundt, der Präsident der Behörde, erklärte, die „Ruhr-Nachrichten“ stünden nicht in direktem Wettbewerb mit dem „Hellweger Anzeiger“ oder der „Westfälische Rundschau“. Ausschlaggebend für die Entscheidung seien die unterschiedlichen regionalen Verbreitungsgebiete gewesen, die sicherstellten, dass die Medienvielfalt durch die Übernahme nicht leide.
Mit der kartellrechtlichen Freigabe werden der „Hellweger Anzeiger“, die „Westfälische Rundschau“ und „MonTakt“ künftig unter dem Dach der Ruhr-Nachrichten Verlagsgruppe geführt. Die Übernahme stärkt die regionale Präsenz des Unternehmens, während die redaktionelle Eigenständigkeit der einzelnen Titel gewahrt bleibt.