17 March 2026, 14:21

Rünthe 08 gewinnt Zukunftspreis für revolutionäre Gewaltprävention im Fußball

Gruppe junger Menschen auf einem Fußballfeld mit einem Banner im Hintergrund, auf dem "Preston Primary School Football Team" steht.

Rünthe 08 gewinnt Zukunftspreis für revolutionäre Gewaltprävention im Fußball

Rünthe 08, ein Fußballverein aus Bergkamen, gewinnt den Zukunftspreis 2025 für Gewaltprävention im Amateurfußball

Der Fußballverein Rünthe 08 aus Bergkamen ist mit dem Zukunftspreis 2025 ausgezeichnet worden – und zwar für sein Engagement gegen Gewalt im Amateurfußball. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung wird von der Stiftung "Fußball schafft Zukunft" verliehen. Neben Rünthe 08 wurden auch die Vereine Wellensiek sowie Bornheim 1945 Grün-Weiß für ihr gesellschaftliches Engagement gewürdigt.

Im Mittelpunkt des preisgekrönten Projekts "Trainer-Eltern-Kind" steht die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Trainern, Eltern und jungen Spielern. In Workshops für Kinder zwischen drei und zehn Jahren werden selbst entwickelte Regeln vermittelt, die Fairness und Respekt von klein auf fördern. Verpflichtende Elternabende zeigen Familien, wie sie konstruktiv mit Trainern und Schiedsrichtern umgehen können.

Seit Einführung der Initiative verzeichnet Rünthe 08 eine höhere Elternbeteiligung – und keine gewalttätigen Vorfälle mehr. Der Verein ging sogar noch einen Schritt weiter und komponierte eine Hymne auf Respekt und Fairplay, die vor jedem Heimspiel gespielt wird. Das Erfolgsmodell hat bereits Nachahmer gefunden: Vereine wie TSV 1860 München, die Amateure des FC Bayern und VfL Wolfsburg übernahmen ähnliche Konzepte.

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Die Jury des Zukunftspreises lobte Rünthe 08 für seinen sozialen Impact und den pragmatischen Ansatz zur Konfliktlösung im Breitensport. Das Modell des Vereins dient mittlerweile als Vorbild, um die Kommunikation und das Verhalten im Jugendfußball bundesweit zu verbessern.

Die 5.000 Euro Preisgeld sollen helfen, das Programm weiter auszubauen. Andere Vereine ziehen bereits nach – ein Beweis dafür, dass klare Regeln und familiäre Einbindung messbar zur Gewaltreduzierung im Amateurfußball beitragen. Die Initiative zeigt: Strukturierte Zusammenarbeit wirkt.

Quelle