20 April 2026, 02:21

RWE baut wasserstofffähiges Gaskraftwerk in Voerde für die Energiewende

Balkendiagramm, das die Stromerzeugung der US-Bundesstaaten nach Brennstoffquellen im Jahr 2022 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

RWE baut wasserstofffähiges Gaskraftwerk in Voerde für die Energiewende

RWE treibt Pläne für großes wasserstofffähiges Gaskraftwerk in Voerde voran

RWE setzt seine Pläne für den Bau eines großen, wasserstofftauglichen Gaskraftwerks in Voerde um. Die Anlage, deren Inbetriebnahme für 2030 vorgesehen ist, soll eine Leistung von 850 Megawatt erreichen und mit mindestens 50 Prozent Wasserstoff betrieben werden. Analysten reagieren positiv – der Aktienkurs des Konzerns ist seit Januar um über 37 Prozent gestiegen.

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Das Kraftwerk in Voerde wird eine zentrale Rolle bei der deutschen Energiewende spielen, indem es flexible und wasserstofffähige Stromerzeugung bietet. Dank seiner strategischen Lage ist es direkt an das deutsche Kernnetz für Wasserstoffpipelines angebunden, was Effizienz und Versorgungssicherheit erhöht. RWE strebt an, staatliche Fördergelder zu sichern, indem es an Ausschreibungen der Regierung für solche Projekte teilnimmt.

Finanzinstitute zeigen sich überzeugt von RWE-Strategie. JPMorgan behielt seine Einstufung als "Overweight" bei und hob die Fortschritte des Unternehmens bei der Zielerreichung hervor. Auch Bernstein Research bestätigte seine "Outperform"-Empfehlung und verwies auf das Vertrauen in die langfristige Transformation von RWE. Goldman Sachs unterstrich diese Zuversicht mit einer Kaufempfehlung.

Die Konzeption der Anlage zielt darauf ab, die Herausforderung der "Dunkelflauten" – Phasen mit geringem Ökostromaufkommen – zu meistern, indem sie zuverlässige Reservekapazitäten bereitstellt. Mit seinem Engagement in der Wasserstofftechnologie positioniert sich RWE an der Spitze des sich wandelnden deutschen Energiemarkts.

Der deutliche Anstieg des RWE-Aktienkurses spiegelt das Vertrauen der Anleger in die Wasserstoffstrategie des Konzerns wider. Das Voerde-Projekt, das 2030 ans Netz gehen soll, wird die Rolle des Unternehmens in der Energiewende weiter stärken. Mit staatlicher Förderung und starker Analystenunterstützung läuft die Umsetzung des Vorhabens wie geplant.

Quelle