Said El Malas Zukunft beim 1. FC Köln: Streit mit Trainer Kwasniok und Wechselgerüchte zu Brighton
Martina SieringSaid El Malas Zukunft beim 1. FC Köln: Streit mit Trainer Kwasniok und Wechselgerüchte zu Brighton
Die Spannungen zwischen dem aufstrebenden Star des 1. FC Köln, Said El Mala, und Trainer Lukas Kwasniok nehmen zu. Der junge Stürmer kämpft in dieser Saison um regelmäßige Spielzeit, obwohl er in den Vorjahren starke Leistungen gezeigt hatte. Unterdessen bemüht sich der Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion nachdrücklich, ihn – und auch seinen Bruder – im Sommer zurück nach England zu holen.
El Mala wechselte im vergangenen Sommer von Brighton nach Köln, wo er zuvor auch für West Ham United und Olympique Lyon gespielt hatte. Doch seine Zeit in Deutschland gestaltet sich frustrierend. In 21 Einsätzen in dieser Saison stand er nur neunmal in der Startelf und wurde zwölfmal eingewechselt. Dabei steuerte er sieben Tore und drei Vorlagen bei. Seine begrenzte Rolle steht in krassem Gegensatz zu seiner Bilanz in der Premier League, wo er allein für West Ham in 82 Spielen 20 Tore erzielte.
Die Beziehung zwischen Spieler und Trainer hat sich in den letzten Wochen weiter verschlechtert. Kwasniok betont, er wolle El Mala schützen, doch der Stürmer fühlt sich durch die öffentlichen Äußerungen des Trainers bloßgestellt. Die anhaltenden Spekulationen über seine Zukunft verschärfen die Situation zusätzlich.
Brighton legte im Januar ein offizielles Angebot für El Mala vor – zwischen 25 und 30 Millionen Euro plus Boni. Die Kölner Führung um Sportdirektor Thomas Kessler lehnte das Gebot jedoch ab. Trotz der Absage bleibt Brighton entschlossen, sowohl El Mala als auch seinen Bruder im Sommer zu verpflichten, sobald das Transferfenster wieder geöffnet ist.
Trotz der Spannungen werden sowohl Kwasniok als auch El Mala am Montag am Kölner Karnevalsumzug auf dem Vereinswagen teilnehmen. Die gemeinsame Präsenz deutet auf einen vorübergehenden Waffenstillstand hin, doch die grundlegenden Konflikte sind damit nicht ausgelöst.
El Malas Zukunft beim 1. FC Köln bleibt ungewiss. Brighton drängt weiterhin auf einen Wechsel im Sommer, und die mangelnde Spielpraxis sowie die öffentliche Meinungsverschiedenheit mit Kwasniok befeuern die Gerüchteküche. Vorerst bleibt er in Köln – doch wie lange noch, ist eine offene Frage.